Die US-Steuerreform hat den Gewinn des US-Chipkonzerns Texas Instruments um zwei Drittel einbrechen lassen

Die US-Steuerreform hat den Gewinn des US-Chipkonzerns Texas Instruments um zwei Drittel einbrechen lassen. - Bild: Texas Instruments

Dafür werde der operative Jahressteuersatz von 31 Prozent im abgelaufenen Jahr bis auf 18 Prozent ab 2019 sinken. Im ersten Quartal erwartet der in einigen Bereichen mit Infineon konkurrierende Konzern einen Gewinn je Aktie von 1,01 bis 1,17 Dollar einschließlich eines Steuervorteils.

Der Umsatz legte im vierten Quartal dank der weiter sehr hohen Nachfrage von Autoproduzenten und Industrieunternehmen um 10 Prozent auf 3,75 Milliarden Dollar zu. Im ersten Quartal sollen es 3,49 bis 3,79 Milliarden werden.

Während das abgelaufene Jahresviertel im Rahmen der Erwartungen lag, hatten Experten bisher mit einem besseren ersten Quartal gerechnet. Die Enttäuschung zog den Aktienkurs im nachbörslichen Hnadel um mehr als fünf Prozent nach unten.

Texas Instruments ist führend bei Chips, die Alltagsgeräte wie Fernseher und Waschmaschinen steuern, aber auch in Medizinapparaten, Industrieanlagen oder Autos zu finden sind. Aufgrund seiner breiten Aufstellung gilt das Unternehmen als Gradmesser für den Zustand und die Erwartungen der Elektroindustrie.