Wafer-Fertigung bei Texas Instruments: Der Stellenabbau bei dem Halbleiterkonzern betrifft einzelne

Wafer-Fertigung bei Texas Instruments: Der Stellenabbau bei dem Halbleiterkonzern betrifft einzelne Bereiche für integrierte Prozessoren, die beim Wachstum nicht die Zielvorgaben erfüllten (Bild: Texas Instruments).

von Anna Prior und Don Clark, Dow Jones

(ks). Der Jobabbau betrifft die Sparte, die Texas Instruments als Wachstumsbereich definiert hat. Im Schlussquartal kletterte der Nettogewinn um 94% auf 511 Mio US-Dollar oder 0,46 Dollar je Aktie. Das Unternehmen begründete den Gewinnsprung mit hohen Restrukturierungskosten, die das Vorjahresquartal belastet haben. Den Umsatz steigerte Texas Instruments nur leicht um 1,6% auf 3,03 Mrd Dollar. Für das laufende Quartal rechnet das Unternehmen mit einem Gewinn von 0,36 bis 0,44 Dollar und Erlösen von 2,83 bis 3,07 Mrd Dollar.

Texas Instruments war im Jahr 2012 aus dem Chip-Markt für mobile Endgeräte ausgestiegen. Zu hoch war der Wettbewerbsdruck, zudem bauen große Unternehmen wie Apple oder Samsung ihre Chips zunehmend selbst. Stattdessen konzentriert sich der US-Konzern auf integrierte Prozessoren, die beispielsweise in Autos oder Industrieausrüstungen zum Einsatz kommen. In diesen Bereichen läuft es für Texas Instruments zwar besser, zufrieden ist der Konzern aber bisher nicht.

Der Stellenabbau bei der Texas Instruments Inc, die insgesamt etwa 32.000 Mitarbeiter beschäftigt, betrifft einzelne Bereiche für integrierte Prozessoren, die beim Wachstum nicht die Zielvorgaben erfüllten. Das betreffe unter anderem die Sparte Chips für Kommunikationsausrüstungen oder Überwachungskameras, sagte Finanzvorstand Kevin March.