Das Konsortium um Siemens hat sich beim Thameslink-Projekt gegen die Bieter um den kanadischen

Das Konsortium um Siemens hat sich beim Thameslink-Projekt gegen die Bieter um den kanadischen Bahnhersteller Bombardier durchgesetzt und verhandelt nun exklusiv mit der britischen Regierung. Im Bild ein Velaro-Hochgeschwindigkeitszug von Siemens (Bild: Siemens AG).

LONDON (Dow Jones)–Die Züge sollen ab 2015 in dem modernisierte “Thameslink”-Netzwerk, in dessen Ausbau die Regierung etwa 6 Mrd britische Pfund investieren will, zwischen London und den Vororten der Metropole verkehren.

Die Partner von Siemens sind Innisfree Ltd und 3i Infrastructure plc. Bombardier ist der Reserve-Bieter, falls der Vertrag mit Siemens nicht zustande kommen sollte. Die neue “Thameslink”-Strecke quert London in Nord-Süd-Richtung und verbindet Bedford im Nordosten der Hauptstadt mit Brighton an der Südküste. Durch den Ausbau wird die Transportkapazität auf der Strecke faktisch verdoppelt. Neben neuen Zügen sind viele neue Haltestellen geplant. Bis 2018 soll das Gesamtprojekt abgeschlossen werden, zwei Jahre später als ursprünglich geplant.