Thyssenkrupp

Thyssenkrupp will sparen, Stellen werden abgebaut. - Bild: Thyssenkrupp

Waren die Verantwortlichen für die Sparte bisher von 500 Stellen in der Verwaltung ausgegangen - 300 davon in Deutschland - sollen in den operativen Bereichen in den kommenden drei Jahren weitere 1.500 Arbeitsplätze wegfallen, zwei Drittel davon in Deutschland.

"Damit sich Industrial Solutions langfristig am Markt behaupten kann, müssen wir uns effizienter und schlagkräftiger aufstellen", sagte Sparten-CEO Peter Feldhaus laut Mitteilung. Bei den Neuaufträgen sei die Talsohle zwar durchschritten, gemessen am Auftragsbestand und den mittelfristigen Erfordernissen seien die Strukturen jedoch "überdimensioniert".

Durch die angekündigten Maßnahmen soll die Ertragskraft des Geschäftsbereichs, der an rund 100 Standorten etwa 21.000 Mitarbeiter beschäftigt, in den kommenden drei Jahren um bis zu 200 Millionen Euro im Jahr zunehmen. Großanlagen und Marineschiffbau seien nicht ausgelastet.

Die Pläne liegen den Arbeitnehmervertretern bereits vor. Nun soll beraten werden, wie das Ziel eines sozialverträglichen Personalabbaus am besten umgesetzt werden kann.

Thyssenkrupp hatte im Juli angekündigt, konzernweit 2.000 bis 2.500 Stellen in der Verwaltung abzubauen.