Thyssen-Krupp Nirosta rechnet damit, dass die Kurzarbeit nur als kurzfristiges Anpassungsinstrument

Thyssen-Krupp Nirosta rechnet damit, dass die Kurzarbeit nur als kurzfristiges Anpassungsinstrument genutzt wird. (Bild: Thyssenkrupp).

Nun trifft es auch die Mitarbeiter der Edelstahlsparte von ThyssenKrupp. Nachdem der Konzern schon bei der Stahltochter Steel Europe Kurzarbeit fährt, wird diese Maßnahme ab September auch bei der ThyssenKrupp Nirosta GmbH durchgeführt.

Bochum (Dow Jones/leh). Die Kurzarbeit betrifft das Stahlwerk mit 456 Mitarbeitern am Standort Bochum, wie das Unternehmen mitteilte. Wegen der schwachen Auftragseingänge gibt es nicht genügend Arbeit für die Beschäftigten in Bochum. Die anderen Standorte von ThyssenKrupp Nirosta sind nicht von der Kurzarbeit betroffen. ThyssenKrupp Nirosta rechnet damit, dass die Kurzarbeit nur als kurzfristiges Anpassungsinstrument genutzt wird.

ThyssenKrupp hatte im Januar den Verkauf der Edelstahlsparte Inoxum an die finnische Outokumpu eingefädelt. Die Transaktion soll bis Jahresende 2012 abgeschlossen werden.