Seit zwei Jahren will ThyssenKrupp den zivilen Schiffbau von Blohm + Voss wegen mangelnder Aufträge

Seit zwei Jahren will ThyssenKrupp den zivilen Schiffbau von Blohm + Voss wegen mangelnder Aufträge verkaufen. (Bild: Blohm + Voss).

DUISBURG (Dow Jones/ks)–Die spannende Frage, wie hoch der Verkaufserlös nun ausfällt, ließ Thyssen-Krupp aber unbeantwortet. Der DAX-Konzern nannte am Montag keinen Preis. In der Presse waren zuletzt 100 Mio Euro genannt worden.

Die Thyssen-Krupp AG hatte am 13. Mai 2011 ein Konzept zur strategischen Weiterentwicklung beschlossen, um den Konzern wettbewerbsfähig zu halten. Im Rahmen der Portfolio-Optimierung wollte sich das Unternehmen von den Geschäften trennen, für die alternative strategische Optionen tragfähiger sind. Die Gesellschaften Blohm + Voss Shipyards, Blohm + Voss Repair (inklusive Blohm + Voss Oil Tools) und Blohm + Voss Industries sowie deren Tochtergesellschaften sieht Thyssen nun bei Star Capital in besseren Händen. Dabei sollen die Briten die Aktivitäten an allen Standorten weiterführen.

Das Closing der Transaktion soll im ersten Quartal 2012 erfolgen. Thyssen-Krupp wird sich zukünftig auf den militärischen Überwasser- und Unterwasser Marineschiffbau konzentrieren.