Die Schließung von Thyssenkrupp Marine Systems in Emden wurde ausgesetzt

Die Schließung von Thyssenkrupp Marine Systems in Emden wurde ausgesetzt. - Bild: Thyssenkrupp

Mit den Vertretern der Arbeitnehmer solle bewertet werden, welche neuen Chancen sich dadurch ergäben, dass der Überwasserschiffbau als deutsche Schlüsseltechnologie für den neuen Koalitionsvertrag angekündigt worden sei.

Im kommenden Jahr rechne Thyssenkrupp mit einer Entscheidung der Bundesregierung über die Vergabe des Beschaffungsprogramms «MKS 180» (Mehrzweckkampfschiff 180), das erheblichen Einfluss auf die Auslastung von Marine Systems im Überwasserschiffbau hätte, hieß es in einer Mitteilung des Unternehmens.

Thyssenkrupp hatte ursprünglich geplant, die Niederlassung in der Hafenstadt zu schließen und die 220 Arbeitsplätze nach Hamburg und Kiel zu verlagern. Die Belegschaft und die Gewerkschaft hatten kürzlich in einem Alternativkonzept dargestellt, dass ein Umzug hohe Kosten verursachen würde.

Vollautomatisches Kleben statt Handarbeit

Der FlexPicker ist einer der gefragtesten Industrieroboter für Pick-&-Place-Prozesse. Was bisher in Handarbeit erfolgte, geht nun vollautomatisch. Zudem haben sich die Herstellungskosten halbiert. JB Maschinen- und Anlagenbau entwickelte die Anlage.

Ein Mitarbeiter steht vor dem Förderband und schichtet mehrere Platten aus Pappe in ein Magazin. Eine der Platten wandert bereits auf dem Band in Richtung Roboter, der wiederum mit seinem gelenkigen Arm nach einem Klotz greift und ihn zielsicher an die vorgesehene Stelle auf der Platte klebt. mehr...