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Laut einem Zeitungsbericht denkt Thyssenkrupp über einen Börsengang seiner Stahlsparte nach. - Bild: Thyssenkrupp

Zwar sei ein Zusammenschluss der europäischen Stahlaktivitäten, über den Thyssenkrupp und Tata seit einem Jahr verhandeln, nach wie vor die bevorzugte Variante von Konzernchef Heinrich Hiesinger. Doch der Druck seiner Investoren könne den CEO zum Alleingang zwingen. Wahrscheinlicher werde dieses Szenario durch neue Probleme in den Verhandlungen mit Tata. Den Indern drohten hohe Abschreibungen auf die britischen Stahlhütten, berichtet die Zeitung.

Ein Thyssenkrupp-Sprecher sagte auf Nachfrage, es gebe keinen neuen Stand und verwies auf jüngste Aussagen von Hiesinger gegenüber dem Handelsblatt, dass es in Europa unverändert den Bedarf für eine Konsolidierung gebe. Thyssenkrupp werde aber auch bei einer Konsolidierung Miteigentümer von Stahl bleiben.