Thyssenkrupp Stahl

Thyssenkrupp hatte bereits verschiedene Umbaumaßnahmen angekündigt, um Industrial Solutions effizienter zu machen und die konzerninternen Profitabilitätsziele zu erreichen. - Bild: Thyssenkrupp

Das sagte Spartenchef Jens Michael Wegmann bei einem Pressegespräch am Montag in Essen.

Dem Konzernteil, der etwa Anlagen für die Zement- und Düngemittelproduktion baut, macht unter anderem der Rückgang der Rohstoffpreise zu schaffen. "Beim Anlagenbau spüren wir einen entsprechenden Druck im Markt. Die Kunden investieren nur zögerlich", sagte Wegmann.

Auch im Werftgeschäft sieht der Spartenchef Handlungsbedarf. Bei den Überlegungen zu einem Umbau sei man schon relativ weit. Zu einem möglichen Verkauf oder einem Zusammengehen des Geschäfts mit einem Partner sagte Wegmann: "Da gibt es keine Gespräche."

Thyssenkrupp hatte bereits verschiedene Umbaumaßnahmen angekündigt, um Industrial Solutions effizienter zu machen und die konzerninternen Profitabilitätsziele zu erreichen. Künftig fällt unter anderem eine Managementebene weg. Zudem löst die Sparte zwei Geschäftseinheiten auf, dazu gehört auch der Großanlagenbauer Process Technologies in Dortmund. Dort sei der Konzern in Gesprächen mit der Mitbestimmung über den Abbau von Arbeitsplätzen, sagte Wegmann. Ziel sei es, betriebsbedingte Kündigungen zu verhindern. Der Spartenchef wollte sich nicht dazu äußern, wie viele Stellen wegfallen sollen.

Auch in anderen Bereichen könnten Arbeitsplätze gestrichen werden. In Bereichen, in denen es eine Unterauslastung gebe, müsse man handeln, sagte Wegmann. Die Sparte will stärker in Märkten außerhalb Deutschlands präsent sein, wie Wegmann sagte. Derzeit erwirtschaftet Industrial Solutions 22 Prozent seines Umsatzes in Europa, beschäftigt dort aber 65 Prozent der Mitarbeiter.

Die Sparte hat im vergangenen Jahr einen Umsatz von 6,3 Milliarden Euro erzielt. Als Ziel hat der Konzern einen Wert von 8 Milliarden Euro ausgegeben. Einen genauen Zeitraum gab Wegmann aber nicht an. Die Erlöse sollen jährlich um 3 bis 5 Prozent wachsen, sagte er nur. Die EBIT-Marge soll bei 6 bis 7 Prozent liegen. Um profitabler zu werden, will die Sparte den Anteil des Servicegeschäfts von derzeit rund 13 Prozent auf rund ein Drittel steigern.

Die besten Arbeitgeber im Maschinen- und Anlagenbau 2016

  • Platz 10:  Elektroniker/in für Geräte und Systeme.

Vergleichsweise selten: 7.763 Menschen machten diese Ausbildung, um zu lernen, wie sich Geräte und Systeme herstellen, umstellen und diese instand halten lassen. - Bild: Piepenbrock

    Platz 10: Elektroniker/in für Geräte und Systeme. Vergleichsweise selten: 7.763 Menschen machten diese Ausbildung, um zu lernen, wie sich Geräte und Systeme herstellen, umstellen und diese instand halten lassen. - Bild: Piepenbrock

  • Platz 9: Technische(r) Produktdesigner/in.

Technischer Produktdesigner entwickeln zum Beispiel Studien von Autos, hier am Beispiel Audi zu sehen. Sie entwerfen Anlagen, Maschinen oder Fahrzeuge, erstellen daraus 3D-Modelle und technische Dokumentationen. Immerhin 8.376 Interessierte wollten diesen Beruf ergreifen. - Bild: Audi

    Platz 9: Technische(r) Produktdesigner/in. Technischer Produktdesigner entwickeln zum Beispiel Studien von Autos, hier am Beispiel Audi zu sehen. Sie entwerfen Anlagen, Maschinen oder Fahrzeuge, erstellen daraus 3D-Modelle und technische Dokumentationen. Immerhin 8.376 Interessierte wollten diesen Beruf ergreifen. - Bild: Audi

  • Platz 8: Konstruktionsmechaniker/in.

Im vergangenen Jahr erlernten 7014 Männer und 749 Frauen den Beruf des Konstruktionsmechanikers – für diese Ausbildung  interessieren sich unter den Top Ten prozentual die wenigsten Frauen. Konstruktionsmechaniker stellen Metallbaukonstruktionen, Industriemaschinen, Förderanlagen und auch Schiffe her. - Bild: Dürr

    Platz 8: Konstruktionsmechaniker/in. Im vergangenen Jahr erlernten 7014 Männer und 749 Frauen den Beruf des Konstruktionsmechanikers – für diese Ausbildung interessieren sich unter den Top Ten prozentual die wenigsten Frauen. Konstruktionsmechaniker stellen Metallbaukonstruktionen, Industriemaschinen, Förderanlagen und auch Schiffe her. - Bild: Dürr

  • Platz 7: Werkzeugmechaniker/in.

11.974 Auszubildende wollten lernen, wie man Metall- und Kunststoffteile und deren Vorlagen produziert. - Bild: BMW

    Platz 7: Werkzeugmechaniker/in. 11.974 Auszubildende wollten lernen, wie man Metall- und Kunststoffteile und deren Vorlagen produziert. - Bild: BMW

  • Platz 6: Zerspanungsmechaniker/in.

Nie ohne Schutzbrille: Immerhin 19.831 Menschen absolvierten im letzten Jahr die Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker/in. Hierzu gehören die Einrichtung von CNC-Werkzeugmaschinen und die Fertigung von Werkteilen durch Drehen, Bohren, Schleifen oder Fräsen. - Bild: Liebherr

    Platz 6: Zerspanungsmechaniker/in. Nie ohne Schutzbrille: Immerhin 19.831 Menschen absolvierten im letzten Jahr die Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker/in. Hierzu gehören die Einrichtung von CNC-Werkzeugmaschinen und die Fertigung von Werkteilen durch Drehen, Bohren, Schleifen oder Fräsen. - Bild: Liebherr

  • Platz 5: Elektroniker/in für Betriebstechnik.

Sie installieren, warten und reparieren elektrische Betriebs-, Produktions- und Verfahrensanlagen, von Schalt- und Steueranlagen bis zu Anlagen der Energieversorgung. 21.371 junge Menschen wollten diesen Beruf ergreifen. - Bild: Bosch

    Platz 5: Elektroniker/in für Betriebstechnik. Sie installieren, warten und reparieren elektrische Betriebs-, Produktions- und Verfahrensanlagen, von Schalt- und Steueranlagen bis zu Anlagen der Energieversorgung. 21.371 junge Menschen wollten diesen Beruf ergreifen. - Bild: Bosch

  • Platz 4: Mechatroniker/in.

25.966 Auszubildende zum Mechatroniker/in möchten beruflich gern mechanische, elektrische und elektronische Komponenten bauen und sie zu komplexen Systemen zusammenfügen. Außerdem installieren sie Steuerungssoftware und halten die Systeme instand. - Bild: BMW

    Platz 4: Mechatroniker/in. 25.966 Auszubildende zum Mechatroniker/in möchten beruflich gern mechanische, elektrische und elektronische Komponenten bauen und sie zu komplexen Systemen zusammenfügen. Außerdem installieren sie Steuerungssoftware und halten die Systeme instand. - Bild: BMW

  • Platz 3: Fachinformatiker/in.

“Have you tried turning it off and on again?” lautete der Lieblingsspruch der Informatiker in der Comedy-Serie “The IT-Crowd”:  28.749 Menschen machten in 2015 diese Ausbildung. Zu den Aufgaben gehören unter anderem die Schulung der Nutzer, Vernetzung von Hard- und Software und Entwicklung für kundenspezifische Lösungen. - Bild: 1und1

    Platz 3: Fachinformatiker/in. “Have you tried turning it off and on again?” lautete der Lieblingsspruch der Informatiker in der Comedy-Serie “The IT-Crowd”: 28.749 Menschen machten in 2015 diese Ausbildung. Zu den Aufgaben gehören unter anderem die Schulung der Nutzer, Vernetzung von Hard- und Software und Entwicklung für kundenspezifische Lösungen. - Bild: 1und1

  • Platz 2: Industriemechaniker/in.

Dieser Beruf interessierte 46.770 deutlich mehr Männer und Frauen: Industriemechaniker befassen sich mit der Herstellung, Einrichtung und Umbau von Produktionsanlagen. Auch Wartung, Reparatur und Prozessoptimierung gehören zu ihren Aufgaben. - Bild: Bosch

    Platz 2: Industriemechaniker/in. Dieser Beruf interessierte 46.770 deutlich mehr Männer und Frauen: Industriemechaniker befassen sich mit der Herstellung, Einrichtung und Umbau von Produktionsanlagen. Auch Wartung, Reparatur und Prozessoptimierung gehören zu ihren Aufgaben. - Bild: Bosch

  • Platz 1:  Industriekaufmann/‐kauffrau.

Spitzenreiter der beliebtesten Berufe: Ganze 50.138 Menschen werden Industriekauffrau oder -mann. Branchenübergreifend befasst sich der Beruf mit kaufmännisch-betriebswirtschaftlichen Aufgaben: Materialwirtschaft, Vertrieb und Marketing, Personal- sowie Finanz- und Rechnungswesen. - Bild: Miele

    Platz 1: Industriekaufmann/‐kauffrau. Spitzenreiter der beliebtesten Berufe: Ganze 50.138 Menschen werden Industriekauffrau oder -mann. Branchenübergreifend befasst sich der Beruf mit kaufmännisch-betriebswirtschaftlichen Aufgaben: Materialwirtschaft, Vertrieb und Marketing, Personal- sowie Finanz- und Rechnungswesen. - Bild: Miele