Thyssenkrupp lehnt eine Fusion mit französischen Partnern beim Marineschiffbau ganz klar ab (Bild:

Thyssenkrupp lehnt eine Fusion mit französischen Partnern beim Marineschiffbau ganz klar ab (Bild: Thyssenkrupp Marine Systems).

FRANKFURT (Dow Jones/ks)–Es sei weder eine Fusion von ThyssenKrupp Marine Systems mit der Marinesparte der französischen Werftengruppe DCNS, noch ein Gemeinschaftsunternehmen oder andere Form der Zusammenarbeit geplant, heißt es in einer Konzernmitteilung vom Donnerstag.

Aus Sicht von ThyssenKrupp ergeben sich weder für den Bau von U-Booten noch für den Bau von Marine-Überwasserschiffen erfolgversprechende Perspektiven aus einer solchen Zusammenarbeit oder Kooperation. Man habe sich zu dieser Klarstellung veranlasst gesehen, um Irritationen auch bei potenziellen Kunden vorzubeugen.

Zu Wochenbeginn hatte es in einem Pressebericht geheißen, Paris und Berlin wollten nach der Sommerpause Gespräche über die Bildung eines Werftenverbundes führen. Ziel sei eine Zusammenführung des Marineschiffbaus.

Daraufhin hatte ThyssenKrupp zunächst erklärt, es gebe keine Gespräche mit dem französischen Konzern DCNS über eine Fusion des Marineschiffbaus. Auch seien keine Termine für Gespräche mit DCNS geplant.