ThyssenKrupp will U-Boot-Auftrag aus Australien. Um sich an dem Wettbewerb zu beteiligen, hat der

ThyssenKrupp will U-Boot-Auftrag aus Australien. Um sich an dem Wettbewerb zu beteiligen, hat der Industriekonzern eine australische Tochtergesellschaft gegründet. - Bild: ThyssenKrupp

ThyssenKrupp macht sich weiter Hoffnung auf einen milliardenschweren U-Boot-Auftrag aus Australien. Um sich an dem Wettbewerb zu beteiligen, hat der Industriekonzern eine australische Tochtergesellschaft gegründet.

“Strategisch ist das für uns wahnsinnig interessant”, sagte Hans Christoph Atzpodien, CEO der Anlagensparte Industrial Solutions am Dienstag vor Journalisten in Essen. Die Tochtergesellschaft gebe es “im Nukleus schon”, sagte Atzpodien. “Wir werden sie noch größer machen müssen.”

Die australische Regierung hat neben Deutschland auch Japan und Frankreich eingeladen, sich um das Geschäft zu bewerben. Die erste Stufe des Prozesses solle innerhalb der kommenden zehn Monate abgeschlossen sein, sagte der ThyssenKrupp-Manager. “Dann sehen wir weiter.”

ThyssenKrupp will den Umsatz in der Anlagensparte bis zum Ende des Jahrzehnts auf 8 Milliarden Euro steigern, wie Atzpodien sagte. Auf ein konkretes Jahr wollte sich der Manager dabei nicht festlegen. Es sei davon abhängig, wann Großaufträge eintreffen. Im vergangenen Geschäftsjahr erlöste der Konzernteil rund 6,3 Milliarden Euro. Der gesamte Konzern erzielte einen Umsatz von rund 41 Milliarden Euro.

Dow Jones Newswires/Guido Kruschke