Lohntransparenzgesetz,Gehalt,Beschäftigte

Und was verdienst Du? Mit dem Lohntransparenzgesetz reagiert die Politik auf die teils deutlichen Gehaltsunterschiede, die es zwischen Beschäftigten gibt - obwohl sie in der gleichen Position sind. - Bild: Pixabay

Kriterien für mehr Gehalt
Dies sind die Gründe für die Einstufung des Gehaltes entscheidend sein können.- Bild: Produktion

Mit dem Gesetz werden die teils deutlichen Gehaltsunterschiede, die es zwischen Beschäftigten gibt - obwohl sie in der gleichen Position sind - sichtbar. Doch was sind eigentlich die Gründe für unterschiedliche Bezahlungen? Die Online-Jobplattform StepStone hat die fünf wichtigsten Faktoren zusammengefasst, von denen Ihr Gehalt abhängt.

Branche

Dieselben Positionen werden in Unternehmen verschiedener Branchen unterschiedlich vergütet. Wie der Stepstone Gehaltsreport 2017 bestätigt, liegen beispielsweise die Gehälter in der Chemie- oder der Pharmabranche rund 19 Prozent über dem Branchendurchschnitt, während qualifizierte Mitarbeiter in den Bereichen Öffentlicher Dienst oder Personaldienstleistungen rund 17 Prozent weniger als der Durchschnitt verdienen.

Region

Auch der Standortfaktor spielt bei der Gehaltsfrage eine große Rolle. Hessen, Bayern und Baden-Württemberg bleiben die Bundesländer mit den höchsten Gehältern (>61.000 Euro). Am anderen Ende finden sich die östlichen Bundesländer Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen. In diesen Regionen liegt der Lohnspiegel rund 23 Prozent unter dem bundesdeutschen Durchschnitt.

Unternehmensgröße

Die Faustregel lautet: Je größer das Unternehmen, desto höher die Gehälter. In Unternehmen mit über 1.000 Mitarbeitern verdienen Fachkräfte rund 33 Prozent mehr im Vergleich zu kleinen Unternehmen (< 500 Mitarbeiter).

Qualifikation

Schon mit der Wahl des Studienfachs beeinflussen Sie Ihr zukünftiges Gehalt entscheidend. Mit den höchsten Gehältern können Absolventen von Medizin- und Rechtstudiengängen rechnen. Auch die Mühen einer Promotion zahlen sich aus: Promovierte Fachkräfte verdienen rund 26 Prozent mehr als der Durchschnitt.

Grundsätzlich verdienen Akademiker rund 37 Prozent mehr im Vergleich zu Fach- und Führungskräften ohne akademischen Abschluss. Dabei gilt allerdings: Akademische Leistungen sind vor allem bei der Verhandlung des Einstiegsgehaltes von großer Bedeutung. Mit wachsender Berufserfahrung zählt die berufliche Leistung mehr.

Arbeitgeberwechsel

Die Ergebnisse der Stepstone-Umfrage zeigen: Arbeitgeberwechsel bringen ein spürbares Plus auf dem Konto. Das Gehalt steigt nach dem ersten Wechsel im Schnitt um 8 Prozent, beim zweiten Wechsel nochmal um 7 Prozent.

Den umfangreiche Stepstone Gehaltsreport 2017 mit allen Ergebnissen und Gehaltstabellen als kostenloser Download finden Sie hier

  • Energieversorgung

    Platz 10: In der Energie- und Wasserversorgungsbranche beträgt das durchschnittliche Bruttojahresgehalt (inklusive variabler Anteile) 64.818 Euro. – Bild: Pixabay

  • Einkaufswagen, Supermarkt

    Platz 9: Wer in der Konsum- und Verbrauchsgütersbranche arbeitet, verdient durchschnittlich 64.837 Euro pro Jahr. – Bild: Pixabay

  • Röntgenbild

    Platz 8: 65.292 Euro – so viel verdienen Angestellte in der Medizintechnik im Schnitt pro Jahr. – Bild: Pixabay

  • Maschinenbau, Montage

    Platz 7: Maschinen- und Anlagenbauer haben ein durchschnittliches Bruttojahresgehalt (inklusiver variabler Anteile) von 66.105 Euro. – Bild: Pixabay

  • Sendemast

    Platz 6: 66.600 Euro – so viel verdienen Angestellte in der Telekommunikationsbranche jährlich. – Bild: Pixabay

  • Börsenchart

    Platz 5: 67.401 Euro verdient man im Schnitt jährlich im Bankensektor. – Bild: Pixabay

  • Mercedes, S-Klasse, Montage

    Platz 4: In der Automotive-Industrie beträgt das das durchschnittliche Bruttogehalt pro Jahr 67.419 Euro. – Bild: Daimler

  • Lufthansa, Flugzeug

    Platz 3: Wer in der Luft- und Raumfahrtindustrie arbeitet, hat ein durchschnittliches Jahresbrutto von 67.578 Euro. – Bild: Pixabay

  • Tabletten, Pillen

    Platz 2: Die Pharmaindustrie – wer hier arbeitet, verdient pro Jahr durchschnittlich 67.675 Euro. – Bild: Pixabay

  • Ölförderung

    Platz 1: Angestellte in der Chemie- und Erdölverarbeitenden Industrie können sich über den dicksten Gehaltscheck freuen: 68.214 Euro fließen im Schnitt jährlich auf deren Konto. – Bild: Pixabay