Toyota, Panasonic, Akio Toyoda, Kazuhiro Tsuga

Unterzeichneten die Vereinbarung (v.l.): Toyota-Präsident und CEO Akio Toyoda und Panasonic-Präsident und CEO Kazuhiro Tsuga. - Bild: Toyota

Mit der Vereinbarung reagieren Toyota und Panasonic auf die wachsende Nachfrage und die steigenden Erwartungen an Elektroautos. Beide Unternehmen planen innovative Lösungen, um so die Verbreitung von E-Fahrzeugen zu fördern, so die Mitteilung der beiden Konzerne.

Damit sollen zugleich drängende gesellschaftliche Probleme angegangen werden, darunter Erderwärmung, Luftverschmutzung, die Erschöpfung natürlicher Ressourcen und Energiesicherheit.

Toyota und Panasonic arbeiten bereits seit 1953 zusammen. Ihre Partnerschaft ist vom gegenseitigen Streben nach kontinuierlicher Verbesserung und immer neuen Höchstleistungen geprägt, insbesondere im Fertigungsbereich

Toyota kennt sich nach eigener Aussage auf diesem Gebiet aus: Mit der Einführung des Prius 1997 und der Brennstoffzellenlimousine Mirai 2014 habe man hohe Hürden gemeistert und den Weg für eine nachhaltige Mobilität bereitet. Aufbauend auf diesem Wissen und diesen Erfahrungen, arbeitet Toyota laut Mitteilung an einer kompletten Palette umweltfreundlicher Autos, die den Bedürfnissen und Anforderungen der Kunden gerecht wird. Neben Hybrid-, Plug-in-Hybrid- und Brennstoffzellenfahrzeugen umfasst sie auch reine Elektroautos.

Bei Panasonic zählt die Entwicklung von automobilen Lithium-Ionen-Batterien zum Kerngeschäft des Unternehmens. Die Akkus, die viele verschiedene Anforderungen erfüllen, kommen bei mehreren Automobilherstellern weltweit zum Einsatz. Bei Panasonic ist es dabei das oberste Ziel, die Sicherheit und Kapazität seiner Autobatterien stetig weiter zu verbessern.

Toyota

  • Wanxiang

    Platz 10: Wanxiang hat im Jahr 2015 Batterien mit einer Leistung von 268 Megawattstunden verkauft. Das Unternehmen gehört zur chinesischen Wanxiang Group. Der Großkonzern hat sich auch international als Automobilzulieferer und Hersteller von Elektrobussen etabliert. Auf dem Bild zu sehen ist ein Blick in die Batteriefertigung bei Wanxiang. – Bild: Wanxiang

  • Air Lithium

    Platz 9: Unter der Führung von Lloyd L. Tran (Mitte) entwickelt das Forschungsteam von Air Lithium wiederaufladbare Lithium-Luft-Batteriesysteme. Im Jahr 2015 hat das Unternehmen mit Sitz in Kalifornien, USA, Batterien mit einer Leistung von 283 Megawattstunden abgesetzt. Gegründet wurde die Firma gemeinsam von Nanotechnologie-Forschern gemeinsam und Batterietechnik-Spezialisten. – Bild: Air Lithium

  • Guangdong Dongfang

    Platz 8: Die chinesische Firma ‚Beijing Pride Power System Technology Limited‘ gehört seit Juli 2016 zu 100 Prozent zum chinesischen Konzern Guangdong Dongfang. Batterien mit einer Leistung von 397 Megawattstunden hat Beijing Pride Power 2015 produziert. Das Unternehmen bietet laut eigenen Angaben besonders leistungsfähige Batterie-Packs. – Bild: Guangdong Dongfang

  • EEMB Energy Power

    Platz 7: EEMB Energy Power ist ein Unternehmen aus China und international vertreten wie zum Beispiel als Aussteller auf der Fachmesse Intersolar in den USA (siehe Foto). Die Leistung der im Jahr 2015 von EEMB Energy Power verkauften Batterien beträgt 489 Megawattstunden. – Bild: EEMB Energy Power

  • Samsung SDI

    Platz 6: Aus Südkorea stammt das Unternehmen Samsung SDI. Der Batteriehersteller baut derzeit ein Produktionswerk in Ungarn, das im 2. Quartal 2018 eröffnet werden soll. Jun Young-hyun (auf dem Foto links), Präsident von Samsung SDI überzeugt sich vor Ort in Ungarn von den Baufortschritten der neuen Fabrik. Im Jahr 2015 hat Samsung SDI Batterien mit einer Leistung von 504 Megawattstunden verkauft. – Bild: Samsung SDI

  • GS Yuasa

    Platz 5: Die Robert Bosch GmbH und die japanischen Unternehmen GS Yuasa und die Mitsubishi Corporation haben 2013 ein Joint Venture gegründet. Die neue Gesellschaft ‘Lithium Energy and Power GmbH & Co. KG‘ hat ihren Hauptsitz in Stuttgart. Ziel ist es, die nächste Generation der Lithium-Ionen-Batterietechnologie zu entwickeln. Bosch hält 50 Prozent der Anteile an dem Joint Venture, Mitsubishi und GS Yuasa besitzen jeweils 25 Prozent. GS Yuasa hat bereits Lithium-Ionen-Batterien für die Raumfahrt entwickelt, die zum Beispiel auf der ISS genutzt werden (siehe Foto). 2015 hat das Joint Venture Batterien mit einer Leistung von 600 Megawattstunden abgesetzt. Bild: GS Yuasa

  • Automotive Energy Supply Corp

    Platz 4: Die Automotive Energy Supply Corporation aus Japan entwickelt beispielsweise Batterien für Elektroautos von Nissan und Renault. USP des Batterieherstellers sind laut eigenen Angaben besonders leistungsstarke Akkus zu geringen Kosten. Batterien mit einer Leistung von insgesamt 1272 Megawattstunden haben im Jahr 2015 die Produktionsstätten des Unternehmens verlassen. – Bild: Automotive Energy Supply Corp

  • LG Chem

    Platz 3: Das Unternehmen LG Chem baut derzeit eine Batteriefabrik in Polen, um am europäischen Markt besser Fuß zu fassen. Hauptsitz der Firma ist in Seoul, Südkorea (siehe Foto). Die Leistung der im Jahr 2015 von LG Chem verkauften Batterien beträgt 1432 Megawattstunden. – Bild: LG Chem

  • BYD

    Das chinesische Unternehmen BYD mit Sitz in Shenzhen ist nicht nur als Batteriehersteller bekannt, sondern auch als Zulieferer für Elektrobusse. So nahm die Firma beispielsweise als Aussteller auf der Fachmesse ‚Busworld Europe‘ in Brüssel teil (siehe Foto).Der Unternehmensname steht für ‚build your dreams, zu Deutsch ‚lebe Deinen Traum‘. Im Jahr 2015 hat BYD Batterien mit einer Leistung von 1652 Megawattstunden verkauft. – Bild: BYD

  • Panasonic

    Mit Abstand die meisten Batterien verkauft hat im Jahr 2015 Panasonic. So verließen Batterien mit einer Leistung von 4552 Megawattstunden die Produktionshallen des japanischen Unternehmens. Panasonic liefert seine Batterien zum Beispiel an Tesla. Die Energiedichte der sogenannten Rundzellen von Panasonic liegt etwa 50 Prozent über den Batterien, die sonst bisher in der Automobilindustrie eingesetzt werden. – Bild: Tesla