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Toyota und Suzuki loten Möglichkeiten einer Geschäftspartnerschaft aus. - Bild: Pixabay

Beide Firmen erwägen nach eigenen Angaben eine Zusammenarbeit auf Feldern wie etwa der Sicherheit und der Informationstechnologie. Sie berichteten beide über Änderungen in ihrer Branche, die in niemals vorher erlebter Art und Weise drastisch und schnell verliefen.

Die Ankündigung erfolgt zu einer Zeit, in der der japanische Yen gerade wieder aufwertet, was beiden exportorientierten Konzernen tendenziell das Geschäft erschwert. Global kämpfen die Autobauer auch mit dem Zwang, Großinvestitionen in neuen Technologien - etwa autonomes Fahren - zu tätigen.

Interessen von VW und Suzuki prallten aufeinander

Im Jahr 2009 vereinbarte Suzuki eine Partnerschaft mit Volkswagen, durch die die Wolfsburger 19,9 Prozent an den Japanern erwarben. Sie wollten insbesondere bei der Entwicklung von spritsparenden Kleinwagen - einer Spezialität Suzukis - zusammenarbeiten. Allerdings prallten die Interessen beider Partner recht bald aufeinander.

Nach einem langen Schlichtungsprozess lösten beide Konzerne vergangenes Jahr ihre Überkreuzbeteiligungen auf.

Toyota und Suzuki offen für weitere Partner

Das ließ Spekulationen um ein mögliches Zusammengehen Suzukis mit einem anderen großen Autobauer sprießen. Offenbar planen Toyota und Suzuki derzeit keine Investitionen von Toyota in seinen kleineren Partner. Suzuki-Chairman Osamu Suzuki lobte Toyota als Branchenführer und "das zuverlässigste Unternehmen". Er fügte hinzu: "Wir werden mit den Gesprächen über die Zukunft Suzukis fortfahren." Da sich das Umfeld für die Autobranche derzeit dramatisch ändere, müsse sein Konzern die Fähigkeit zu raschen Antworten haben, um überleben zu können, forderte Toyota-Chef Akio Toyoda.

"Wir wollen immer offene Türen für neue Partnerschaften haben, die zum Bau immer besserer Autos ebenso beitragen wie zur Entwicklung der gesamten Branche", führte Toyota weiter aus. Insofern zeigten sich beide Konzerne offen für die Aufnahme weiterer Autobauer in ihre Gedankenspiele zu einer Kooperation.

Minicars, Kleinwagen, untere Mittelklasse: Die wichtigsten Neuerungen

  • Daihatsu Move

    Platz 3 bei den Minicars: Daihatsu Move. Es wurden insgesamt 38 Modelle untersucht, allerdings sind Minicars preisbedingt eher arm an Innovationen. - Bild: Wikipedia

  • Suzuki Alto Lapin

    Platz 2 bei den Minicars: Suzuki Alto Lapin. Dieses Auto ist nur in Japan verfügbar und besticht durch sein ungewöhnliches Aussehen. - Bild: Wikipedia

  • Opel Karl

    Platz 1 bei den Minicars: Auf den ersten Platz schafft es der Opel mit dem altmodischen Namen „Karl“. Im Vergleich zum Vorgänger Opel Agila konnten ganze 100 Kilogramm durch eine Leichtbaukarosserie eingespart werden. - Bild: Opel

  • Seat Ibiza

    Platz 3 bei den Kleinwagen: Seat Ibiza. Ein innovatives Facelift hat hier bereits zum dritten Platz gereicht. - Bild: Seat

  • Mini

    Platz 2 bei den Kleinwagen: Der Mini tut etwas für die neue Verwandtschaft von Auto und Smartphone. Mit einer App, die das Smartphone mit dem Auto verbindet, kann selbst im dort im Internet gesurft, der Kalender aktualisiert oder online nach Zielen gesucht werden, ein Feature, das viele Premiumautos bereits mitbringen. - Bild: BMW

  • Peugeot 208

    Platz 1 bei den Kleinwagen: Auf Platz 1 landet der gute, alte Peugeot 208. Dank eines neuen Motors soll dieser Peugeot nur drei Liter Diesel auf 100 Kilometern verbrauchen, außerdem hat ihm der Hersteller einen aktiven Kollisionswarner verpasst. - Bild: Wikipedia

  • Honda Civic

    Platz 3 in der unteren Mittelklasse: Honda Civic. Die untere Mittelklasse ist nach Anzahl der Innovationen das zweitstärkste Segment der untersuchten Kategorien. - Bild: Honda

  • Opel Astra

    Platz 2 in der unteren Mittelklasse: Opel Astra. Mit Massagesitzen, LED-Lichtern und Frontkamera wurde der Astra zum "car of the year 2016" von diversen Auto-Journalisten gewählt. - Bild: Opel

  • Toyota Prius

    Platz 1 in der unteren Mittelklasse: Der Toyota Prius. Die V2x-Innovationen wurden speziell für den japanischen Markt entwickelt. Der Prius kann mit anderen Autos kommunizieren und so den Verkehrsfluss optimieren, vor sich nähernden Rettungswagen warnen oder für Ungeduldige die verbleibende Restrotphase an der Ampel anzeigen. - Bild: Toyota