Exporte,Importe,Deutschland,Destatis,Außenhandel,Ausfuhren,Einfuhren

Die deutschen Exporte haben trotz diversen Krisen in der Welt spürbar zugelegt - Bild: Pixabay

Im Vergleich zum Vorjahresmonat lagen die Exporte um 11,8 Prozent höher. Die Importe kletterten um 3,0 Prozent gegenüber dem Vormonat auf 85,3 Milliarden Euro. Auf Jahressicht ergab sich ein Anstieg von 11,7 Prozent.

Für Januar ergab sich kalender- und saisonbereinigt ein Außenhandelsüberschuss von 18,5 Milliarden Euro. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten mit einem Aktivsaldo von 18,3 Milliarden Euro gerechnet. In unbereinigter Rechnung schloss die Außenhandelsbilanz den Februar mit einem Überschuss von 14,8 Milliarden Euro ab.

Der Überschuss in der Leistungsbilanz betrug nach vorläufigen Berechnungen der Bundesbank 12,8 Milliarden Euro. Ökonomen hatten 15,5 Milliarden Euro erwartet.

Extrem gut lief das Exportgeschäft mit Ländern außerhalb der EU, den sogenannten Drittstaaten, zu denen etwa China, Russland, Brasilien und auch die USA zählen. Die Ausfuhren in diese Länder lagen im Januar um 17,7 Prozent höher als vor einem Jahr.

Auch die Exporte in die EU-Länder liefen recht ordentlich. Die Ausfuhren in die Eurozone kletterten um 8,4 Prozent. Das Exportgeschäft mit EU-Ländern, die nicht der Eurozone angehören, wie Großbritannien und Polen, legte um 7,3 Prozent zu.