"Die Produktionseinheit (PE) Blech ist ein konkretes Beispiel dafür, wie Industrie 4.0 funktioniert. Mit derartigen Anwendungsfällen können wir es schaffen, die Produktivität in den nächsten Jahren um bis zu 30 Prozent zu steigern", sagte Dr.-Ing. Mathias Kammüller, Vorsitzender des Geschäftsbereichs Werkzeugmaschinen bei Trumpf

"Die Produktionseinheit (PE) Blech ist ein konkretes Beispiel dafür, wie Industrie 4.0 funktioniert. Mit derartigen Anwendungsfällen können wir es schaffen, die Produktivität in den nächsten Jahren um bis zu 30 Prozent zu steigern", sagte Dr.-Ing. Mathias Kammüller, Vorsitzender des Geschäftsbereichs Werkzeugmaschinen bei Trumpf. - Bild: Trumpf

Mathias Kammüller, Vorsitzender des Geschäftsbereiches Werkzeugmaschinen bei Trumpf.
Mathias Kammüller, Vorsitzender des Geschäftsbereiches Werkzeugmaschinen bei Trumpf. - Bild: Trumpf

Der Werkzeugmaschinen- und Laserspezialist Trumpf geht in der praktischen Umsetzung von Industrie 4.0 den nächsten Schritt. Anlässlich der Hausmesse Intech präsentierte das Unternehmen eine vernetzte Pilotfabrik. Das Unternehmen hat seine "Produktionseinheit Blech", hausintern gerne PE Blech genannt, die vergleichbar mit einem klassischen Blechfertigungsunternehmen ist, auf digitalisierte Prozessabläufe umgestellt.

Gleichzeitig erklärte Mathias Kammüller, Vorsitzender des Geschäftsbereichs Werkzeugmaschinen, dass das Ditzinger Traditionsunternehmen seine eigene Fertigung in fünf Jahren komlett digitalisiert haben will. "Dann sind die Industrie-4.0-Konzepte durchgängig eingesetzt und wirksam", so Kammüller. So will Trumpf es schaffen, die Produktivität in den nächsten Jahren um bis zu 30 Prozent zu steigern.

In der PE Blech, die als eines der drei Industrie-4.0-Pilotprojekte der Ditzinger gilt, werden auch Bausteine aus der hauseigenen eigenen Lösungswelt TruConnect und der digitalen Geschäftsplattform Axoom intensiv genutzt und weiterentwickelt. So kann beispielsweise ein MES-System Maschinenzustände erfassen, darstellen und auswerten – papierlos, interaktiv und mit stets aktuellen Produktionsmeldungen auf einem mobilen Handheld.

Als einer der Vorreiter weltweit arbeite Trumpf seit Jahren intensiv an der Realisierung von Industrie 4.0. "Gerade weil das Thema vergleichsweise abstrakt ist, möchten und müssen wir nah an unseren Kunden sein, ihnen Orientierung bieten und die vielen offenen Fragen beantworten", unterstreicht Mathias Kammüller, Vorsitzender des Geschäftsbereichs Werkzeugmaschinen die zentrale Rolle von Industrie 4.0. "Die Produktionseinheit Blech ist ein konkretes Beispiel dafür, wie Industrie 4.0 funktioniert. Mit derartigen Anwendungsfällen können wir es schaffen, die Produktivität in den nächsten Jahren um bis zu 30 Prozent zu steigern", so Kammüller. In rund fünf Jahren soll das Unternehmen digitalisiert sein, so Kammüller.