Trumpf Standort Schramberg

Besucher des trumpf Standorts Schramberg werden in einem repräsentativen Besucherbereich empfangen. - Bild: Trumpf

Ab Oktober 2018 entsteht laut Unternehmensangaben der Neubau an zentraler Stelle als Erweiterung des Campusgeländes entlang der Aichhalder Straße. Die vorbereitenden Tätigkeiten hierfür haben bereits begonnen. Auf insgesamt 14.000 Quadratmetern werden künftig mehrere Bereiche des Standortes zusammengeführt, der inzwischen etwa 1.300 Mitarbeiter beschäftigt. Wie Trumpf in einer Presseerklärung mitteilte, investiert das Unternehmen hier 43 Millionen Euro bis zum Ende des Geschäftsjahres 2020/2021.

Dr. Christian Schmitz, CEO Lasertechnik der Trumpf Gruppe, erläutert: „Dieses neue, repräsentative Gebäude ist die Antwort auf das erfreuliche Wachstum, das wir bei Trumpf Laser in den letzten Jahren verzeichnen konnten und bildet gleichzeitig eine Grundlage für unsere Innovations- und Wachstumsstrategie. Die Bedeutung des Standortes in Schramberg, der inzwischen zweitgrößter Standort der Trumpf Gruppe ist, wird hiermit unterstrichen.“

Dr. Klaus Wallmeroth, Geschäftsführer der Trumpf Laser GmbH, ergänzt: „Das neue Gebäude ermöglichst es uns, zentrale Funktionen an zentraler Stelle auf unserem Firmencampus zu bündeln. Hierzu gehören ein großzügiger Besucher-bereich, Büros für Geschäftsleitung und Verwaltungsbereiche, ein Laser Application Center sowie der Gesundheitsbereich für die Mitarbeiter.“ „Ein besonderes Highlight für unsere Mitarbeiter wird das Betriebsrestaurant mit Blick in den Schwarzwald werden.“

Das umfangreiche Raumprogramm des von Barkow Leibinger, Berlin, geplanten Gebäudes umfasst Büro-, Labor- und Entwicklungsarbeitsplätze, außerdem Konferenz- und Besprechungsbereiche sowie Technikflächen. Der etwa 60 x 60 Meter messende Baukörper, der ringförmig um einen Innenhof organisiert ist, verfügt über drei oberirdische Geschosse und ein Untergeschoss.

Im obersten Geschoss prägt die offene Holzträgerkonstruktion mit ihrer dreieckigen Grundstruktur den Raumeindruck. Hier befindet sich das Betriebsrestaurant für alle Mitarbeiter des Standortes mit etwa 420 Sitzplätzen.

Trumpf blickt optimistisch in die Zukunft

Die Fassade des Multifunktionsgebäudes besteht aus einer Holz-Glaskonstruktion mit horizontalen, circa 1,60 Meter hohen Stahlbändern. Da die Geschossdecken zueinander verschoben sind, entsteht in der Ansicht ein Spiel zwischen Auskragungen, Brüstungsbändern und großzügigen Terrassenflächen.

„Mit dem neuen Gebäude führen wir die Standortentwicklung in Schramberg konsequent weiter und schaffen uns Raum für weiteres Wachstum.“, erklärt Geschäftsführer Wallmeroth. „Unsere heutige Geschäftsentwicklung lässt uns dabei optimistisch in die Zukunft blicken, auch was die Schaffung neuer Arbeitsplätze anbelangt.“

  • Trumpf, Unternehmensgeschichte, Unternehmenshistorie

    Die Geschichte von Trumpf beginnt im Jahre 1923 als der Kaufmann Christian Trumpf die mechanische Werkstätte der Julius Geiger GmbH in Stuttgart erwirbt. Hier konzentriert man sich auf das produzieren von Biegsamen Wellen für den Antrieb von Bohrern und anderen Werkzeugen. - Quelle und Bild: Trumpf

  • Trumpf, Unternehmensgeschichte, Unternehmenshistorie

    In den nächsten Jahren nimmt die Zahl an Mitarbeitern rasch zu und auch das Produktportfolio wird erweitert. Das Unternehmen zieht nach Weilimdorf und die Produktion von motorbetriebenen Handscheren zum Schneiden von Blech beginnt. 1947 wird mit der Herstellung von stationären Aushauscheren begonnen. - Quelle und Bild: Trumpf

  • Trumpf, Unternehmensgeschichte, Unternehmenshistorie

    Das Unternehmen, welches 1937 in Trumpf & Co. vormals Julius Geiger umbenannt wurde, bemühte sich sehr um den direkten Kontakt zu seinen Kunden. So war Trumpf auf Messen weltweit präsent und erweiterte seinen Kundenstamm sowohl im Inland wie auch im Ausland systematisch. - Quelle und Bild: Trumpf

  • Trumpf, Unternehmensgeschichte, Unternehmenshistorie

    Es ist das Jahr 1956 als der Student Berthold Leibinger, nachdem er im Unternehmen seines Patenonkels Christian Trumpf bereits zuvor eine Lehre absolviert hatte, im Rahmen seiner experimentellen Diplomarbeit mit der Verbesserung des Schneidprozesses bei Aushauscheren beginnt. Seine Innovation wird die Geschichte von Trumpf maßgeblich beeinflussen. - Quelle und Bild: Trumpf

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    Bereits 1957 patentiert Trumpf die Koordinatenführung von Blechen, welche für die Numerische Steuerung (NC) bald auf allen Werkzeugmaschinen zum Einsatz kommt. Berthold Leibinger wird später Leiter der Konstruktionsabteilung und entwickelt die Technik weiter. Mit der Trumatic 20 präsentiert das Unternehmen 1967 die erste vollautomatische Blechbearbeitungsmaschine. - Quelle und Bild: Trumpf

  • Trumpf, Unternehmensgeschichte, Unternehmenshistorie

    Inzwischen expandiert Trumpf immer mehr. 1972 muss die Zentrale nach Ditzingen umziehen um dieser Entwicklung gerecht zu werden. Später erwerben Berthold Leibinger und Hugo Schwarz die Anteile von Christian Trumpf und sind alleinige Anteilseigner des Unternehmens. Zu dieser Zeit erwirtschaftet Trumpf einen Umsatz von 73 Millionen DM. - Quelle und Bild: Trumpf

  • Trumpf, Unternehmensgeschichte, Unternehmenshistorie

    Im Jahr 1978 geschieht ein weiteres einschneidendes Ereignis, welches die Entwicklung des Unternehmens maßgeblich beeinflusst. So kehrt Berthold Leibinger von einer Reise durch die USA mit einem CO2-Laser zurück. Schon ein Jahr später steigt Trumpf in die Lasertechnik ein und präsentiert die erste kombinierte Stanz-Lasermaschine. 1985 hat sich Trumpf selbst zum eigenen Laserhersteller entwickelt. - Quelle und Bild: Trumpf

  • Trumpf, Unternehmensgeschichte, Unternehmenshistorie

    In den 90er Jahren erwirbt Trumpf neue Erkenntnisse durch beispielsweise die Übernahme von Hüttinger und entwickelt seine Produkte immer weiter. Fabriken und Standorte entstehen, neue Geschäftsfelder werden erschlossen. 2005 geht die Geschäftsführung an Dr. Nicola Leibinger-Kammüller während Professor Berthold Leibinger bis 2012 den Vorsitz im Aufsichtsrat übernimmt. - Quelle und Bild: Trumpf

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    Weitere Meilensteine setzt Trumpf in den nächsten Jahren beispielsweise 2009 mit der Präsentation der ersten hoch brillanten Multikilowatt-Industrielaser mit Hochleistungslaserdioden als direkte Strahlquelle, 2013 mit dem Erwerb der Mehrheitsbeteiligung an dem chinesischen Werkzeugmaschinenhersteller JFY und 2015 mit der Übernahme der EHT Werkzeugmaschinen GmbH. - Quelle und Bild: Trumpf

  • Trumpf, Unternehmensgeschichte, Unternehmenshistorie

    Heute ist Trumpf mit rund 12.000 Mitarbeitern und über 70 Tochtergesellschaften in fast allen europäischen Ländern, in Nord- und Südamerika sowie in Asien ansässig. Als eines der weltweit führenden Unternehmen für Werkzeugmaschinen, Laser sowie Elektronik für industrielle Anwendungen erwirtschaftet Trumpf einen Umsatz von über 3,1 Milliarden Euro. - Quelle und Bild: Trumpf