Uber, Fahrdienst, Jeff Jones, Kalanick

Schon wieder Ärger bei Uber: "Es ist klar, dass die Überzeugungen und Ansätze, die meine Karriere bestimmt haben, nicht vereinbar sind mit dem, was ich bei Uber gesehen und erlebt habe", sagte der scheidende Präsident Jeff Jones der Tech-Website "Recode". - Bild: L.A. Foodie

Den Marketingfachmann hatte das Unternehmen erst vor rund sechs Monaten mit hohen Erwartungen ins Haus geholt. Der Abgang kommt, nachdem CEO Travis Kalanick Anfang des Monats die Stelle eines Chief Operating Officers (COO) ausgeschrieben hatte. Er soll dem Unternehmen dabei helfen, die Probleme um Arbeitskultur und Geschäftspraktiken zu lösen.

Kalanick zufolge hat Jones sich aus eigenen Stücken zum Ausscheiden entschieden. Nach der COO-Ankündigung habe er festgestellt, dass es für ihn keine Zukunft bei Uber gebe, schrieb der CEO in einer E-Mail an die Beschäftigten, in die das Wall Street Journal Einblick hatte. Jones war am Sonntag zunächst nicht für einen Kommentar zu erreichen. Der COO soll als Stellvertreter für Konzernchef Kalanick fungieren. Er hatte bei einem Treffen mit Mitarbeitern gesagt, er suche nach "einem Partner, der mit mir das nächste Kapital unserer Reise schreiben kann".