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Ursprünglich hatte General Electric den 3D-Druckerhersteller für 672 Millionen Euro kaufen wollen. Der Hedgefonds Elliott des US-Investors Paul E. Singer hatte die Übernahme schlussendlich verhindert. - Bild: SLM

Das Übernahmeangebot habe bei einigen Kunden eine zunächst abwartende Haltung erzeugt und im dritten Quartal zu einem Umsatzrückgang von 5,8 Prozent geführt, führte das Lübecker Unternehmen am Donnerstag aus.

Ursprünglich hatte General Electric den 3D-Druckerhersteller für 672 Millionen Euro kaufen wollen. Der Hedgefonds Elliott des US-Investors Paul E. Singer hatte diese Pläne jedoch torpediert und die Übernahme schlussendlich verhindert.

Auf Neunmonatssicht war das Wachstum von SLM jedoch ungebrochen: Von Januar bis September kletterten die Erlöse um 42,7 Prozent auf 48,4 Millionen Euro. In den ersten neun Monaten erhielt SLM Aufträge über 84 Maschinen, entsprechend einer Steigerung um 31,3 Prozent, davon mehr als zwei Drittel von Neukunden. Der Auftragswert erhöhte sich in diesem Zeitraum um 17,4 Prozent auf 49,0 Millionen Euro.

Das bereinigte EBITDA lag in den ersten neun Monaten, teilweise beeinflusst von Einmaleffekten im Zusammenhang mit dem Übernahmeangebot von GE, bei minus 2 Millionen Euro nach plus 0,5 Millionen im Vorjahr. Die bereinigte EBITDA-Marge fiel dadurch auf minus 4,0 von plus 1,5 Prozent. Das Periodenergebnis nach Steuern verschlechterte sich auf minus 5,4 von minus 1,9 Millionen Euro.

An den Jahreszielen hält SLM dennoch fest und plant für 2016 weiterhin mit einem Umsatz von 85 bis 90 Millionen Euro. Die um Einmaleffekte bereinigte EBITDA-Marge soll gegenüber dem Vorjahr leicht steigen. Das Erreichen dieser Ziele ist allerdings in besonderem Maße vom Verlauf des vierten Quartals abhängig, in dem die wichtige Branchenmesse formnext stattfindet.