Uwe Lauber, Vorstandsvorsitzender MAN Energy Solutions (vormals MAN Diesel & Turbo) bei der Enthüllung des neuen Namens am Standort Augsburg.

Uwe Lauber, Vorstandsvorsitzender MAN Energy Solutions (vormals MAN Diesel & Turbo) bei der Enthüllung des neuen Namens am Standort Augsburg. - Bild: MAN Energy Solutions

Aus MAN Diesel & Turbo wird MAN Energy Solutions. Das Unternehmen ändert seinen Namen und präsentiert sich im neuen Corporate Design. Dabei verkörpert der "von Grund auf neue Markenauftritt den strategischen und technologischen Aufbruch des Unternehmens, das bereits 2017 mit der Umsetzung einer neuen Zukunftsstrategie begonnen hat", so die Mitteilung. Bis zum Jahr 2030 soll das Geschäft mit nachhaltigen Technologien und Lösungen zur zentralen Umsatzsäule ausgebaut werden. Diese strategische Neuausrichtung wird getragen von der Erweiterung des Portfolios um Hybrid-, Speicher- und digitale Servicetechnologien heißt es.

„Systemtechnologien, die unseren Kunden helfen, die Effizienz ihrer Anlagen zu steigern und die Emissionen zu reduzieren, tragen bereits jetzt einen wichtigen Anteil zu unserem Geschäft bei und weisen zugleich den Weg in eine klimaneutrale Zukunft. Diesen Wachstumspfad werden wir entschlossen weitergehen und dabei zunehmend als Anbieter von Komplettlösungen auftreten,“ sagt Dr. Uwe Lauber, Vorstandsvorsitzender von MAN Energy Solutions.

Das Unternehmen bekennt sich nach eigener Aussage mit diesem Schritt auch zum Pariser Klimavertrag und dem angestrebten weltwirtschaftlichen Übergang zu einer klimaneutralen Ökonomie: „Die Staatengemeinschaft hat sich erstmals in der Geschichte ein Klimaziel gesetzt, und wir wollen zu seinem Erreichen beitragen“, sagt Lauber. „Wir agieren mit unseren Produkten und Services an zahlreichen Gelenkstellen der Weltwirtschaft. Im Schiffsverkehr etwa bewegen wir mehr als die Hälfte des globalen Güteraufkommens und auch Energieerzeugung und industrielle Produktion nehmen Schlüsselstellungen auf dem Weg zur Erfüllung des Pariser Vertrages ein.“

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Großes Potenzial sieht MAN Energy Solutions in der Power-to-X-Technologie, mit deren Hilfe sich regenerativ gewonnene Energie in synthetische Kraftstoffe wie z.B. Erdgas umwandeln lässt. „Mit Hilfe von Power-to-X lässt sich eine Vielzahl vollkommen klimaneutral erzeugter, synthetischer Gase gewinnen, deren Einsatz als Brennstoff die CO2-Belastung aus globaler Logistik und Energiegewinnung drastisch reduzieren kann,“ so Lauber.

Elektrische Energie – so die Vision von MAN Energy Solutions – wird in der Zukunft entweder erneuerbar oder über dezentrale, flexible Kraftwerke generiert, die zunehmend mit dergestalt klimaneutralen Kraftstoffen betrieben werden. Uwe Lauber: „Dazu kommen Speicherlösungen in unterschiedlicher Skalierung. So bauen wir das intelligente Energiesystem der Zukunft.“ 

Erst vor kurzem hat das Unternehmen gemeinsam mit ABB die neuartige Speicherlösung ETES (Electro-Thermal Energy Storage) vorgestellt, mit deren Hilfe sich ganze Stadtteile mit elektrischem Strom, Wärme und Kälte versorgen lassen. „ETES ist das einzig existierende System, das es erlaubt, Elektrizität, Wärme und Kälte gleichzeitig zu nutzen, zu speichern und weiter zu verteilen“, erklärt Lauber.

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  • Festo, Maschinen- und Anlagenbau-Ranking, 2016, Produktion, Oliver Wyman, Umsatz, exklusiv

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  • Trumpf, Maschinen- und Anlagenbau-Ranking, 2016, Produktion, Oliver Wyman, Umsatz, exklusiv

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  • Kuka, Maschinen- und Anlagenbau-Ranking, 2016, Produktion, Oliver Wyman, Umsatz, exklusiv

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  • M+W Group, Maschinen- und Anlagenbau-Ranking, 2016, Produktion, Oliver Wyman, Umsatz, exklusiv

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  • SMS Group, Maschinen- und Anlagenbau-Ranking, 2016, Produktion, Oliver Wyman, Umsatz, exklusiv

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  • Jungheinrich, Maschinen- und Anlagenbau-Ranking, 2016, Produktion, Oliver Wyman, Umsatz, exklusiv

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  • Krones, Maschinen- und Anlagenbau-Ranking, 2016, Produktion, Oliver Wyman, Umsatz, exklusiv

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  • Nordex, Maschinen- und Anlagenbau-Ranking, 2016, Produktion, Oliver Wyman, Umsatz, exklusiv

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  • Dürr, Maschinen- und Anlagenbau-Ranking, 2016, Produktion, Oliver Wyman, Umsatz, exklusiv

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  • MAN, Maschinen- und Anlagenbau-Ranking, 2016, Produktion, Oliver Wyman, Umsatz, exklusiv

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  • Claas, Maschinen- und Anlagenbau-Ranking, 2016, Produktion, Oliver Wyman, Umsatz, exklusiv

    "Die Landtechnik ist 2016 schlecht gelaufen", stellt Oliver-Wyman-Partner Thomas Kautzsch fest. So fuhr der Landmaschinenhersteller Claas nur noch einem Umsatz von 3,63 Milliarden Euro ein, nachdem es im Jahr 2015 noch 3,84 Milliarden Euro waren. Damit steht Claas weiterhin auf Platz 8. - Bild: Produktion

  • Voith, Maschinen- und Anlagenbau-Ranking, 2016, Produktion, Oliver Wyman, Umsatz, exklusiv

    Voith hat 2016 seinen Bereich Voith Industrial Services an Triton verkauft. Das Unternehmen will sich zum Gestalter der digitalen Industrie wandeln und baut die Voith Digital Solutions aus. Umgesetzt wurde mit 4,25 Milliarden Euro geringfügig weniger als im Vorjahr, als der Wert 4,3 Milliarden Euro berug. Damit bleibt Voith auf Rang 7 des Rankings. - Bild: Voith

  • GEA Group, Maschinen- und Anlagenbau-Ranking, 2016, Produktion, Oliver Wyman, Umsatz, exklusiv

    "Auch die grundstoffnahe Industrie hat sich schwer getan", sagt Berater Kautzsch. So ging der Umsatz des Maschinenbau-Konzerns GEA Group auf 4,49 Milliarden Euro zurück. Damit verteidigt GEA Platz 6 im Maschinen- und Anlagenbau-Ranking. - Bild: GEA Group

  • Enercon, Maschinen- und Anlagenbau-Ranking, 2016, Produktion, Oliver Wyman, Umsatz, exklusiv

    Auch der Windenergieanlagen-Hersteller Enercon ist einer der Profiteure des Trends zu erneuerbaren Energien. Das Unternehmen aus Aurich behauptet weiterhin Platz 5 der größten deutschen Maschinen- und Anlagenbauer. - Bild: Enercon

  • Thyssen Krupp, Maschinen- und Anlagenbau-Ranking, 2016, Produktion, Oliver Wyman, Umsatz, exklusiv

    „Negativ entwickelt haben sich die Bereiche, die mit Öl- und Gas zusammenhängen, also der Chemieanlagen- und Stahlanlagenbau“, berichtet Kautzsch, „alles, was rohstoffnah ist.“ Prominentester Absteiger im Ranking ist denn auch Thyssen Krupp, dessen Umsatz im Bereich Maschinen- und Anlagenbau von 5,9 Milliarden auf 5,5 Milliarden Euro im vergangenen Jahr zurückging. Damit musste das Unternehmen Platz 3 abgeben und rutschte auf den vierten Rang. - Bild: Thyssen Krupp

  • Kion Group, Maschinen- und Anlagenbau-Ranking, 2016, Produktion, Oliver Wyman, Umsatz, exklusiv

    Profitieren kann von dem Trend zur Lagertechnik und automatisierten Intralogistiklösungen die Kion Group. Der Anbieter von Gabelstaplern, Lagertechnik sowie Supply-Chain-Lösungen steigt im Maschinenbau-Ranking von Rang 4 im Jahr 2015 auf Rang 3 auf. Auch die Akquisition des Spezialisten für Automation und Lieferketten-Optimierung Dematic trägt zu der Umsatzsteigerung von 5,1 Milliarden Euro auf 5,6 Milliarden Euro bei. „Wir wissen, in welche Richtung sich unsere Industrie bewegt“, sagte der Kion-Vorstandsvorsitzende Gordon Riske. „Der Online-Handel boomt. Das macht immer stärker digitalisierte, automatisierte und auf den Kunden zugeschnittene Lösungen notwendig.“ - Bild: Kion Group

  • Bosch, Maschinen- und Anlagenbau-Ranking, 2016, Produktion, Oliver Wyman, Umsatz, exklusiv

    Bosch wies 2016 im Maschinenbau einen niedrigeren Umsatz als noch 2015 aus: 6,3 Milliarden Euro. Dies hat seine Ursache im Verkauf der Sparte Industrie- und Windgetriebe an das Unternehmen ZF Friedrichshafen. Dennoch behauptet Bosch Platz 2. - Bild: Bosch

  • Siemens, Maschinen- und Anlagenbau-Ranking, 2016, Produktion, Oliver Wyman, Umsatz, exklusiv

    „Der rohstoffnahe Bereich hat sich auch negativ auf Siemens ausgewirkt“, meint Berater ­Kautzsch, „zum Beispiel bei der Dresser-Rand-Akquisition.“ Trotzdem ist Siemens um acht Prozent gewachsen. So bleiben die Münchner denn auch unangefochten an der Spitze des Maschinen- und Anlagenbau-Rankings von Produktion und Oliver Wyman mit einem Sprung beim Umsatz von 38,7 auf 41,7 Milliarden Euro in diesem Bereich. - Bild: Siemens

Im Schiffsverkehr macht sich MAN Energy Solutions seit geraumer Zeit öffentlich für eine ‚maritime Energiewende‘ stark, die auf dem verstärkten Einsatz von emissionsarmen Gasen als Treibstoff aufsetzt. „Der Weg zur Dekarbonisierung der maritimen Wirtschaft führt gerade im Segment der Containerschifffahrt über die Dekarbonisierung der Kraftstoffe“, ist Lauber überzeugt. Das Unternehmen bietet zudem eine Reihe von alternativen Antriebstechnologien inklusive Hybridantrieben an, um den Anteil von schwerölbetriebenen Motoren am maritimen Verkehrsaufkommen auch in anderen Anwendungsbereichen weiter zu verringern.

Allen Kundensegmenten eigen, die MAN Energy Solutions anspricht, ist die herausragende Bedeutung von Energie und dem Umgang damit: „Ob Schiffsantriebssysteme, smarte Energienetze oder effiziente Industrieprozesslösungen – die Umwandlung von Energie in konkreten wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Nutzen ist unser Kerngeschäft“, fasst Lauber zusammen. „Das stellen wir folgerichtig mit der Umbenennung in MAN Energy Solutions nun auch im Unternehmensnamen klar.“

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