VW Passat

Der Rückruf der vom VW-Abgasskandal betroffenen Passat-Modelle verzögert sich nach Angaben des Unternehmens. - Bild: VW

Die Umrüstungspläne seien noch in der Prüfung, sagte ein Sprecher des Kraftfahrtbundesamtes (KBA) auf Anfrage von Dow Jones Newswires am Mittwoch.

"Es gibt noch keine Freigabe für den Passat. Die Prüfung dauert noch an", sagte der Sprecher weiter. Damit verzögert sich wohl der bisher von Volkswagen angepeilte Rückrufplan. Bisher habe VW kommuniziert, in dieser Woche mit der Umrüstung der betroffenen Passat-Modelle beginnen zu wollen. Das werde sich nun wohl etwas verschieben, sagte ein VW-Sprecher auf Nachfrage von Dow Jones Newswires. In Deutschland seien knapp 80.000 Passat-Modelle betroffen.

"Das KBA macht zur Zeit noch eine Verifikationsmessung", sagte der VW-Sprecher weiter. Man könne nicht sagen, wann die abgeschlossen sei. Es sei jedoch von Seiten des KBA nie in Frage gestellt worden, dass der Motor nach den vorgestellten Umrüstungsplänen im Anschluss die Euro5-Emissionsnorm nicht mehr erfülle, sagte der VW-Sprecher.

Zuvor hatte die Bild-Zeitung darüber berichtet, dass sich die Umrüstung verzögere. Als Grund nennt die Zeitung, dass sich das KBA nicht sicher sei, ob der Motor nach der Umrüstung noch die Euro5-Schadstoffnorm erfülle.

"Das kann ich eindeutig dementieren", sagte der Sprecher der Behörde. Er habe nie davon gesprochen, dass im Anschluss womöglich die europäische Emissionsnorm nicht mehr erfüllt werde. Auch habe er nie von Verzögerungen gesprochen, da es keinen Zeitplan für den Rückruf gebe.