Semperit, Umsatz, Gewinn, Ergebnis, 2016, EBIT, EBITDA

Semperit-CEO Thomas Fahnemann musste für 2016 sinkende Umsätze vermelden. - Bild: Semperiz

Das Ergebnis des Herstellers von Kautschukprodukten für die Medizin und Industrie wurde zudem durch einmalige Sondereffekte aus der Beendigung des Joint Ventures mit der thailändischen Sri Trang-Agro Industry Public Co Ltd. belastet. Die Aktionäre sollen für das vergangene Jahr eine deutlich niedrigere Dividende von 70 Cent je Aktie erhalten, nach 1,20 Euro im Jahr zuvor.

Die Ausschüttung steht jedoch unter dem Vorbehalt des Closings der Joint-Venture-Transaktion, von der ein Mittelzufluss vor Steuern von rund 187 Millionen Euro erwartet wird.

Der Konzernumsatz 2016 sank um 6,8 Prozent auf 852,4 Millionen Euro. Das um Sondereffekte bereinigte EBITDA ging um 14,1 Prozent auf 82,6 Millionen Euro zurück und die bereinigte EBITDA-Marge sank auf 9,7 (10,5) Prozent. Aufgrund negativer Währungseffekte und höherer Zinsaufwendungen halbierte sich das bereinigte Ergebnis nach Steuern auf 23,1 von 46,4 Millionen Euro. Das bereinigte Ergebnis pro Aktie sank von 2,26 auf 1,12 Euro.

Für 2017 rechnet das Wiener Unternehmen dank besserer Konjunkturaussichten und steigender Rohstoffpreise mit einer moderaten Verbesserung der Marktbedingungen. Zudem erwartet der Vorstand aus dem Closing der Joint-Venture-Transaktion im laufenden Jahr positive Sondereffekte in Höhe von rund 85 bis 95 Millionen Euro auf EBITDA- und EBIT-Basis sowie rund 65 bis 75 Euro im Ergebnis nach Steuern.

Einen Ausblick auf die erwartete Umsatz- und Ergebnisentwicklung des Unternehmens gab Semperit nicht.