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Ein selbstfahrendes Auto von Uber in Pittsburgh. Das Unternehmen forscht intensiv an der Technik - jetzt war ein Fahrzeug von Uber in einen Unfall verwickelt. - Bild: Foo Conner/Flickr/CC BY 2.0

Demnach habe der Fahrer eines anderen Autos die Vorfahrt missachtet. Das Uber-Fahrzeug habe sich im Status "autonomes Fahren" befunden. "Wir werden diesen Vorfall weiter untersuchen", so eine Sprecherin des Unternehmens.

Wie viele andere Technologiekonzerne investiert auch Uber sehr stark in den Bereich autonomes Fahren. Damit sollen Unfälle verhindert werden. Zudem sollen ein effektiveres Fahren und eine Reduzierung menschlicher Fehler erreicht werden. Allerdings ist das System noch weit von einer Serienreife entfernt. Für Uber ist die Entwicklung jedoch wesentlich, um durch die Reduzierung von Kosten für Fahrer die Profitabilität zu erreichen.

Mit dem Unfall setzt sich die Reihe negativer Nachrichten für den Fahrdienstvermittler fort. Erst in der vergangenen Woche hatte das Unternehmen seinen Präsidenten Jeff Jones nach einer kurzen Amtszeit von lediglich sechs Monaten verloren, der sich nach Angaben von CEO Travis Kalanick aus eigenen Stücken zum Ausscheiden entschieden hat. Der Abgang kam, nachdem Kalanick Anfang des Monats die Stelle eines Chief Operating Officers (COO) ausgeschrieben hatte. Er soll dem Unternehmen dabei helfen, die Probleme um Arbeitskultur und Geschäftspraktiken zu lösen. Nach der COO-Ankündigung habe er festgestellt, dass es für ihn keine Zukunft bei Uber gebe, schrieb Jones in einer E-Mail an die Beschäftigten, in die das Wall Street Journal Einblick hatte.

Der Uber-Chef lässt derzeit außerdem Vorwürfe der sexuellen Belästigung in seinem Unternehmen prüfen. Auch die Arbeitsbedingungen für die Fahrer stehen in der Kritik.