US Automarkt Rückgang

Auf dem US-Automarkt wird es immer schwieriger, an die zuvor teils deutlichen Zuwachsraten anzuknüpfen. - Bild: Ford

Während sowohl die beiden großen US-Hersteller General Motors und Ford als auch Toyota Einbußen verzeichneten, gelang den beiden deutschen Premiumherstellern Mercedes und Audi ein Absatzplus.

Insgesamt kletterten die Verkäufe im Juli noch leicht, sodass sich annualisiert 17,4 Millionen Fahrzeuge ergeben. "Die Steigerungen der Branche in den vergangenen Jahren ebben ganz klar ab", erklärte Analyst Karl Brauer von Kelley Blue Book. Aber eine Stabilisierung auf einem Niveau von annualisisert 17 Millionen Fahrzeugen im Jahr sei sicher nicht das Schlechteste, so der Analyst.

Von den drei großen US-Herstellern konnte lediglich Fiat Chrysler leicht zulegen. Der Absatz des italienisch-amerikanischen Konzerns stieg dank erneut guter Jeep-Verkäufe um 0,3 Prozent auf 180.727 Fahrzeuge. Während es sowohl bei Fahrzeugen der Marken Chrysler, Alfa, Fiat Dodge und Ram abwärts ging, kletterten die Jeep-Verkäufe um 5 Prozent. Bei General Motors sanken die Verkäufe um 1,9 Prozent auf 267.258 Fahrzeuge. Bei Ford ging es mit 2,8 Prozent noch etwas stärker nach unten auf 215.268 Einheiten.

Absatzzahlen auf dem US-Automarkt im Juli 2016

AUDI: 18.364 (Vorjahr 17.654) +4,0%
BMW: 30.551 (Vorjahr 32.161) -5,0%
- Marke BMW 25.777 (Vorjahr 26.970) -4,4%
- Marke Mini 4.774 (Vorjahr 5.191) -8,0%
DAIMLER:
- Mercedes-Benz USA 28.523 (Vorjahr 27.526) +3,6%
- Marke smart 493 (Vorjahr 441) +11,8%
- Vans 3.272 (Vorjahr 2.163) +51,3%
FORD: 215.268 (Vorjahr n.v.) -2,8%
GENERAL MOTORS: 267.258 (Vorjahr 272.512) -1,9%
FIAT CHRYSLER: 180.727 (Vorjahr n.v). +0,3%
TOYOTA: 214.233 (Vorjahr n.v.) -1,4%
- davon Marke Lexus 27.890 (Vorjahr n.v.) -6,5%
HONDA: 152.799 (Vorjahr n.v.) +4,4%
NISSAN: 132.475 (Vorjahr n.v.) +1,2%

Quelle: Dow Jones Newswires