USA Automarkt

Für die ausländischen Hersteller - also auch für die deutschen - ist der US-Automarkt ein uneinheitliches Terrain. - Bild: Pixabay

Gefragt waren einmal mehr sportliche Geländewagen, mit denen die VW-Premiumtochter und auch die Marke BMW bei den Autokäufern punkten konnten.

Der Münchener Konzern verkaufte vergangenen Monat von der Kernmarke 4,5 Prozent mehr Wagen. Beflügelt wurde BMW von der Nachfrage nach dem X5 und dem neuen 5er. Im bisherigen Jahresverlauf konnte BMW damit den Rückgang verrringern, der nach elf Monaten noch bei gut 3 Prozent liegt. Deutlich schlechter lief es allerdings beim Mini, wo die Verkäufe im November um ein Zehntel einbrachen.

Audi erzielt hohen Zuwachs

Volkswagen musste im vergangenen Monat einen Absatzrückgang von 1,6 Prozent verzeichnen. Sowohl beim Golf, Passat als auch Jetta und Beetle sanken die Verkäufe deutlich. Dass es nicht noch deutlicher abwärts ging für die Wolfsburger, ist den neuen SUVs zu verdanken: Allein vom neuen Tiguan und dem Atlas verkaufte der DAX-Konzern mehr als 10.000 Fahrzeuge und damit rund ein Drittel des Gesamtabsatzes in dem Monat. Im bisherigen Gesamtjahr lief es für VW gut: Von Januar bis November liegt das Verkaufsplus bei gut 8 Prozent.

Deutlich mehr Autos verkaufte die Volkswagen-Tochter Audi im November. Die Absätze stiegen vor allem dank der SUVs Q5 und Q7 um 12 Prozent auf 19.195 Autos. Im bisherigen Jahresverlauf ergibt sich damit ein Plus von knapp 7 Prozent. Von der hohen Nachfrage nach sportlichen Geländewagen profitierte auch Daimler, allerdings fiel der Zuwachs mit 1,6 Prozent für Mercedes-Benz im November nicht ganz so deutlich aus. Beim Smart brachen die Verkäufe um 77 Prozent auf nur noch 130 Autos ein.

Ford hängt GM und Fiat ab

Bei den drei großen US-Herstellern lief das Geschäft im November unterschiedlich. Während General Motors und Fiat Chrysler Automobiles Absatzeinbußen hinnehmen mussten, verhalfen Pickups und SUVs Ford Motor zu knapp 7 Prozent mehr Verkäufen. GM und Fiat führten den Rückgang um 3 bzw 4 Prozent auf geringere Flottenverkäufe zurück. Der Absatz an Privatkunden sei stabil gewesen.

Die Analysten von J.D. Power sehen den Autoabsatz im November wenig verändert gegenüber dem Vorjahr. Die Rabatte hätten mit 4.065 US-Dollar je Fahrzeuge einen Rekord erreicht, ergänzten sie. Die Hersteller nutzten vor allem den Black Friday, um die 2017er Modelle aus den Schauräumen zu bekommmen.

  • Raliant Regal

    Dieses lustige Gefährt erinnert ein wenig an ein Dreirad mit Gehäuse. Erstaunlich, dass man den Raliant Regal dennoch nur mit Führerschein fahren darf. Das fehlende zweite Vorderrad hat ihm zwar wahrscheinlich ziemlich seine Stabilität genommen, dafür aber immerhin ein außergewöhnliches Aussehen und unseren Platz 10 verschafft. - Bild: flickr

  • Reva g-wiz

    Platz 9: Von vorne betrachtet erinnert der Reva g-wiz ein wenig an einen Frosch. Und auch die gesamte Form lässt sich eigentlich in drei einfachen Worten zusammenfassen: quadratisch, praktisch, merkwürdig. - Bild: Wikimedia

  • Tata Iris

    Dieses Auto von Tata (Platz 8) sieht irgendwie aus, als wäre es einem Comicheft der Zukunft entflohen. Man könnte sich die Magic Iris doch mit ein bisschen Fantasie glatt in einer Rolle im Kinderzeichentrickfilm Cars vorstellen. Einen klangvollen Künstlernamen hätte dieses Auto ja schonmal... - Bild: flickr

  • Suzuki x90

    Auch beim Suzuki X90 handelt es sich wieder um ein Auto, bei dessen Design die Meinungen wohl auseinander gehen werden. Obwohl man gar nicht genau sagen kann, was eigentlich das Komische an dieser Form ist, sieht es doch einfach irgendwie seltsam aus... Doch genau diese Tatsache verschafft dem Suzuki immerhin einen Titel: den Platz sieben unserer fragwürdigsten Auto-Designs. - Bild: Wikimedia

  • Mercedes Nafa

    Sie haben richtig gesehen: auf dieser Motorhaube befindet sich ein Mercedes-Stern. Und zwar nicht nur als Scherz, Daimler stellte dieses Modell Anfang der 80er Jahre tatsächlich vor. In gewisser Weise sieht dieses Modell einem Pappkarton auf Rädern ziemlich ähnlich. Naja, immerhin scheint Mercedes daraus gelernt zu haben, denn sowohl diese sehr fragwürdige Farbe als auch der gesamte Nafa (PLatz 6) sind aus dem Sortiment des Automobilherstellers verschwunden. Und die heutigen Modelle können sich doch echt sehen lassen. - Bild: flickr

  • Tango T600

    Man könnte meinen, dieses Konzept wurde nicht ganz zu Ende gedacht, denn der Tango T600 (Platz 5) sieht aus, als hätte man ihn nur zu 50 Prozent zusammengebaut. Was genau sich die Designer dieses Autos dabei gedacht haben bleibt ungeklärt, aber mit diesem kleinen Gefährt stellt Einparken gewiss kein Problem mehr da - im Zweifelsfall halt einfach zwischen zwei anderen Autos. - Bild: flickr

  • Toyota Previa

    Vielleicht wäre der Toyota Previa, unser Platz 4, nicht in diesem Ranking gelandet, hätte man ihn nur ein biiisschen kompakter gestaltet. Denn dieses Schiff zu fahren erfordert neben einer vermutlich großen Geduld bei der Parkplatzsuche auch eine Vorliebe zu diesem außergewöhnlichen Design. - Bild: flickr

  • Nissan Cube

    Der Nissan Cube, unser Platz 3, macht seinem Namen alle Ehre: liebe deine Ecken und Kanten - das wird wohl das Motto des Designers gewesen sein, der dieses Modell entworfen hat. Ist eben mal was anderes. Ob 'anders' in diesem Fall gut oder schlecht ist, bleibt wohl Ansichtssache. - Bild: Wikimedia

  • AWS Shopper

    Wenn man sich dieses Gefährt so ansieht, könnte man spontan an Seifenkistenrennen erinnert werden, denn es sieht aus, als wäre es in einer Spontanaktion von einem motivierten Vater für sein Kind in einer Garage zusammen gebastelt worden. Immerhin wäre der AWS Shopper (Platz 2) dann wohl zum Sieger geworden, denn dieses 1970 vorgestellte Kraftfahrzeug ist sogar mit einem Ottomotor ausgestattet. - Bild: flickr

  • Fiat Multipla

    Es lässt sich ziemlich eindeutig sagen, dass dieses Design eher nicht so gut bei potenziellen Kunden ankommt. Der Fiat Multipla hat schon ein seeehr... nennen wir es mal außergwöhnliches Design. Hut ab an den Designer unseres Platz 1, der den Mut hatte, seine Idee so auf den Markt zu bringen. - flickr