Matthias Müller

Volkswagen (im Bild: VW-Chef Matthias Müller) dürfte nun mit einer hohen Strafzahlung zu rechnen haben. Die Höhe stehe noch zur Debatte, sagen die informierten Personen. Bislang bezogen sich die Diskussionen auf eine Summe, die Straf- und zivilrechtliche Zahlungen umfasst. - Bild: VW

Wie mit der Angelegenheit vertraute Personen sagen, wird mit VW über eine Vereinbarung verhandelt, die umfangreiche finanzielle Strafen umfassen soll.

Bundesstaatsanwälte und VW-Anwälte haben verläufige Verhandlungen geführt mit dem Ziel, ein vorgezogenes Strafverfahren noch vor Jahresende einzuleiten, auch wenn dies zeitlich knapp werden könnte, wie die informierten Kreise sagen.

Die Ermittler haben sich noch nicht auf spezielle Tatvorwüfe festgelegt, die sie gegen VW vorbringen werden. VW hatte vergangenes Jahr eingeräumt, Umweltregulierer und Verbraucher irregeführt zu haben. Der Konzern hatte nach eigenen Abgaben bei 600.000 Dieselfahrzeugen in den USA illegale emissionsverfälschende Software eingebaut.

VW dürfte mit hoher Strafzahlung rechnen

VW dürfte nun mit einer hohen Strafzahlung zu rechnen haben. Die Höhe stehe noch zur Debatte, sagen die informierten Personen. Bislang bezogen sich die Diskussionen auf eine Summe, die Straf- und zivilrechtliche Zahlungen umfasst.

Die Höhe der Strafzahlung könnte die von Toyota vom vergangenen Jahr übersteigen, als der japanische Autohersteller 1,2 Milliarden Dollar zu zahlen hatte. Toyota hatte Probleme mit unbeabsichtigen Beschleunigungen bei seinen Fahrzeugen eingeräumt.