US Wirtschaft

Das Wachstum der US-Industrie hält an - doch es geht etwas langsamer. - Bild: Bykst/Pixabay

Der vom IHS Markit Institut veröffentlichte Einkaufsmanagerindex stieg nach den Daten der zweiten Veröffentlichung auf 52,9 Punkte von 51,3 im Vormonat. Ökonomen hatten einen Stand von 52,8 erwartet. Im Zuge des ersten Ausweises war ein Indexanstieg auf die jetzt bestätigten 52,9 Punkte gemeldet worden. Oberhalb von 50 Punkten signalisiert das Konjunkturbarometer ein Wachstum.

Mit der guten Entwicklung in der Industrie würden Hoffnungen genährt, dass die Branche im dritten Quartal zu einem Zugpferd für die Gesamtwirtschaft werde, nachdem das erste Halbjahr enttäuschend verlaufen sei, sagte IHS-Markit-Chefökonom Chris Williamson. Auch der Arbeitsplatzaufbau habe zugelegt, was hoffentlich die wieder optimistischere Stimmung der Unternehmen belege.

Während der Aufschwung im Juli getragen war durch das starke Inlandsgeschäft, habe es zudem Signale für eine Wiederbelebung der ausländischen Nachfrage gegeben. Der Exportabsatz habe sich so gut wie zuletzt im Dezember 2014 ausgeweitet, so IHS Markit.

Nach Angaben des Institute for Supply Management (ISM) fiel der nationale Index der Einkaufsmanager im verarbeitenden Gewerbe auf 52,6 Punkte von 53,2 im Vormonat. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten einen Rückgang auf 52,7 vorhergesagt.

Das Stimmungsbarometer liegt damit über der Marke von 50 Zählern, ab der es ein Wachstum der US-Industrie signalisiert. Der Index gilt als zuverlässiger Frühindikator für die wirtschaftliche Aktivität in den USA.

Die stark beachteten Unterindizes für Neuaufträge und Beschäftigung schwächten sich jeweils ab. Der Jobwert rutschte mit 49,4 (50,4) unter die 50er Schwelle, während sich jener für die Produktion mit 56,9 (57,0) auf hohem Niveau knapp behauptete.

Der Produktionsindex legte auf 55,4 von 54,7 zu, während der Subindex der Preise deutlich auf 55,0 von 60,5 zurückging.