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Die US-Industrie hat im Oktober weiter an Dynamik zugelegt. - Bild: Pixabay

Nach Angaben des Institute for Supply Management (ISM) stieg der nationale Index der Einkaufsmanager im verarbeitenden Gewerbe auf 51,9 Punkte. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten einen Anstieg auf 52,0 vorhergesagt, nachdem der viel beachtete Index im Vormonat in den positiven Bereich gedreht hatte und auf 51,5 Zähler gestiegen war.

Der vom IHS Markit Institut veröffentlichte Einkaufsmanagerindex stieg nach den Daten der zweiten Veröffentlichung auf 53,4 Punkte von 51,5 im Vormonat. Das ist der höchste Stand seit einem Jahr. 

Ökonomen hatten einen Stand von 53,1 erwartet. Im Zuge des ersten Ausweises war ein Indexanstieg auf 53,2 Punkte berichtet worden. Oberhalb von 50 Punkten signalisiert das Konjunkturbarometer ein Wachstum.

"Die Fabriken profitieren von einer steigenden Binnen- und Auslandsnachfrage, womit die Produktion weiter zulegt und einen starken Start zu Beginn des vierten Quartals markiert", sagte IHS-Markit-Chefökonom Chris Williamson. "Zudem gibt es Zeichen, dass die Hersteller und ihre Kunden ihre Lagervorräte wieder aufbauen."

Die stark beachteten Unterindizes für Neuaufträge und Beschäftigung entwickelten sich gegenläufig. Während der Auftragseingang spürbar nachgab, stieg die Beschäftigung über die kritische Schwelle von 50 Punkten. Der Produktionsindex legte ebenfalls zu. Der Subindex der Preise wies eine moderate Steigerung aus.