USA, Flaggen

Ökonomen haben einen Auftragseingang der US-Industrie erwartet. - Bild: Pixabay

Wie das US-Handelsministerium weiter mitteilte, ergab sich für den Vormonat ein Anstieg von revidiert 1,0 Prozent, nachdem vorläufig ein Plus von 0,5 Prozent gemeldet worden war.

Für den Ordereingang bei langlebigen Wirtschaftsgütern meldete das Ministerium für April eine Abnahme um 0,8 (vorläufig: minus 0,7) Prozent.

Der Auftragseingang ohne Berücksichtigung des Rüstungssektors reduzierte sich um 0,2 Prozent. Die Orders ex Transport stiegen um 0,1 Prozent.

Die Bestellungen für zivile Investitionsgüter ohne Flugzeuge, die als wichtige Messgröße für die Unternehmensausgaben gelten, kletterten um 0,1 Prozent; im Vormonat war eine Stagnation registriert worden.

US-Produktivität stagniert im ersten Quartal

Die Produktivität außerhalb der Landwirtschaft in den USA hat im ersten Quartal 2017 nach revidierter Rechnung auf das Jahr gegenüber dem Vorquartal stagniert. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten diese Entwicklung erwartet, nachdem bei der ersten Schätzung eine Abnahme von 0,6 Prozent ausgewiesen worden war.

Wie das US-Arbeitsministerium weiter berichtete, erhöhten sich die Lohnstückkosten revidiert mit einer hochgerechneten Jahresrate von 2,2 Prozent. Vorläufig war eine Zunahme von 3,0 Prozent gemeldet worden. Volkswirte hatten eine Abwärtsrevision auf 2,4 Prozent erwartet.

Die schwächere Produktivität ist ein bedeutender Faktor für das gebremste Wachstum der Löhne in den USA. Seit 2015 wachsen die Löhne nur mit einer Rate von rund 2,5 Prozent, obwohl die Arbeitslosenquote mittlerweile auf den niedrigsten Stand seit 16 Jahren gefallen ist.