Nach Ansicht der Internationalen Energie-Agentur bleibt die Erholung der Ölpreise fragil, weil die

Nach Ansicht der Internationalen Energie-Agentur bleibt die Erholung der Ölpreise fragil, weil die Förderung in den USA wieder anzieht und die Lagerbestände überquellen. - Bild: RIA Novosti

Nach deren Ansicht bleibt die Erholung der Ölpreise fragil, weil die Förderung in den USA wieder anzieht und die Lagerbestände überquellen.

Die Vorhersage würde, falls sie eintrifft, die Entscheidung der Opec rechtfertigen, die im vergangenen Jahr beschlossen hatte, die offizielle Förderobergrenze beizubehalten, um den Marktanteil der Opec gegenüber dem Förderboom der USA zu verteidigen.

In ihrem Monatsbericht erklärte die Opec, das Wachstum der US-Förderung werde sich dieses Jahr halbieren. Anschließend sei wegen der Schließung von vielen Bohrstellen mit einem Rückgang der Förderung zu rechnen, möglicherweise schon Ende 2015. Bislang hatte die Opec einen Rückgang der US-Förderung für das Jahr 2018 prognostiziert.

Die niedrigen Ölpreise machten die Förderung von Schieferöl weniger wirtschaftlich. Die Opec verwies dabei auf den scharfen Rückgang der Bohrstellen und die gestutzten Investitionspläne der US-Ölfirmen.

In diesem Jahr werde die tägliche Ölförderung in den USA nur um 820.000 Barrel wachsen, verglichen mit 1,61 Millionen Barrel im Jahr 2014. Für die weltweite Nachfrage erhöhte die Opec ihre Schätzung um 50.000 Barrel auf 92,33 Millionen Barrel pro Tag.

Dow Jones Newswires/Guido Kruschke