Herbert Diess Michael Horn Volkswagen

Der Dieselskandal in den USA wird für Europas größten Autobauer Volkswagen immer mehr zu einem Super-Gau. - Bild: VW

Richter Charles Breyer vom Distriktgericht in San Francisco forderte den Autobauer auf, innerhalb eines Monats einen Weg zu finden, wie die Autos die US-Abgasvorschriften einhalten können.

Volkswagen habe nun ein halbes Jahr Zeit gehabt für die Prüfung, ob die Autos mit Umbauten die Abgasstandards einhalten können. Das sei lang genug, sagte der Richter und forderte den Autobauer auf, bis zum 24. März eine Lösung zu präsentieren. Die 575.000 in den USA betroffenen Fahrzeuge würden weiterhin die Luft verschmutzen, und dieses Problem müsse angegangen werden.

Der Richter machte seine Bemerkungen bei der ersten größeren Anhörung in einem Verfahren, das 500 Klagen gegen Volkswagen wegen des Abgasskandals bündelt.

Der von Volkswagen engagierte Rechtsanwalt Robert Giuffra sagte, der Autobauer könne nichts ohne Zustimmung der Umweltbehörden EPA und CARB entwickeln, es seien komplexe technische Fragen zu klären. Volkswagen verfolge das Ziel, eine faire und schnelle Lösung zu finden und das Vertrauen der Öffentlichkeit wieder aufzubauen.