Freiheitsstatue, New York, USA

Glänzende Aussichten? Zumindest im dritten Quartal 2016 konnte die US-Wirtschaft stärker wachsen, als es viele Experten erwartet hatten. - Bild: Pixabay

Von der Nachrichtenagentur "Dow Jones Newswires" befragte Volkswirte hatten mit einem Anstieg von 3,0 Prozent gerechnet, nachdem das Handelsministerium in einer ersten Schätzung ein Plus von 2,9 Prozent gemeldet hatte. Im zweiten Quartal war die US-Wirtschaft um 1,4 Prozent gewachsen, im ersten Quartal war ein Zuwachs von 0,8 Prozent verzeichnet worden.

Die aktuellen Daten zeigten einen stärkeren Konsum, der nach revidierten Zahlen um 2,8 Prozent zulegte, anstatt 2,1 Prozent, wie zunächst berichtet. Das Wachstum der Investitionen wurde hingegen stark nach unten korrigiert, auf ein Plus von 0,1 Prozent von zuvor 1,2 Prozent.

Der von der US-Notenbank als Inflationsmaß favorisierte Deflator für die persönlichen Konsumausgaben (PCE) stieg um 1,4 Prozent, eine Bestätigung der ersten Veröffentlichung. Im Vorquartal hatte es einen Anstieg von 2,0 Prozent gegeben.

Der BIP-Deflator betrug 1,4 Prozent (vorläufig: 1,5 Prozent) nach 2,3 Prozent im Vorquartal. Volkswirte hatten ein Plus von 1,5 Prozent erwartet. Der BIP-Deflator misst die Preisentwicklung anhand aller produzierten Waren und Dienstleistungen. Die Verbraucherpreise werden dagegen mittels eines repräsentativen Warenkorbs erhoben.