Harald Krüger BMW Spartanburg Werk

BMW-Chef Harald Krüger plant große Investitionen. Rund eine halbe Milliarde US-Dollar sollen in den Standort Spartanburg im US-Bundesstaat South Carolina fließen. - Bild: BMW Group

"In den Jahren 2018 bis 2021 werden wir weitere 600 Millionen US-Dollar in die Fertigungsstrukturen für künftige Generationen der BMW X Modelle investieren", sagte Vorstandschef Harald Krüger anlässlich der Feierlichkeiten zum 25-jährigen Bestehen des Werks.

Seit der Inbetriebnahme des Werkes im September 1994 wurden dort rund 3,9 Millionen Fahrzeuge gefertigt. Das Werk bereitet sich aktuell auf die Produktion des BMW X7 vor, der Ende 2018 auf den Markt kommen wird. Rund 70 Prozent der in Spartanburg produzierten Fahrzeuge sind für den Export bestimmt, teilte BMW weiter mit.

BMW größter Fahrzeugexporteur in den USA

Bezugnehmend auf die Kritik von US-Präsident Trump wegen Produktionsplänen in Mexiko verwies Krüger darauf, dass BMW laut Daten des US-Handelsministeriums gemessen am Exportwert der größte Fahrzeugexporteur in den USA sei. Der Hersteller habe in den USA 235 lokale Zulieferer; und die USA seien der zweitgrößte Einkaufsmarkt des Unternehmens nach Deutschland. Trump hatte BMW und anderen deutschen Autoherstellern mit Strafzöllen gedroht, wenn sie Produktionsanlagen in Mexiko statt in USA errichten und ihre Fahrzeuge von dort in die USA exportieren wollen.

Trotz aktueller Absatzflaute läuft es für den deutschen Premiumautobauer in den Staaten vor allem mit großen Stadtgeländewagen, die bei US-Autokäufern beliebt sind. Von diesem Herbst an soll auch die neue Version vom X3 für Schwung sorgen, die Krüger am Montag in Spartanburg vorstellte. Ab 2018 wird auch der große X7 in Spartanburg gebaut. Mit Limousinen wie dem neuen 5er-Modell sieht es indes nicht ganz so rosig aus.

Das sind die absatzstärksten Autobauer der Welt

  • Das Schlusslicht auf Platz 16 ist Mitsubishi (hier der Outlander Sport in der Limited Edition). Mit 934.000 verkaufter Autos müssen die Japaner gegen 2015 ein Minus von 13 Prozent verkraften. - Bild: Mitsubishi

    Das Schlusslicht auf Platz 16 ist Mitsubishi (hier der Outlander Sport in der Limited Edition). Mit 934.000 verkaufter Autos müssen die Japaner gegen 2015 ein Minus von 13 Prozent verkraften. - Bild: Mitsubishi

  • Auf Platz 15 findet sich Mazda (hier der CX 5). Mit laut EY 1,551 Millionen verkaufter Fahrzeuge im Jahr 2016 steigerten sich die Japaner um 1 Prozent zu 2015. - Bild: Qurren/Wikipedia/CC-by-SA_3.0)

    Auf Platz 15 findet sich Mazda (hier der CX 5). Mit laut EY 1,551 Millionen verkaufter Fahrzeuge im Jahr 2016 steigerten sich die Japaner um 1 Prozent zu 2015. - Bild: Qurren/Wikipedia/CC-by-SA_3.0)

  • Der Premiumhersteller BMW (Im Bild der X6 M Alpine) liegt ganz ungewohnt auf Platz 14. Die Bayern setzten 2016 2,368 Millionen Autos ab. Das entspricht laut EY einem Plus gegenüber 2015 von 5 Prozent. - Bild: BMW

    Der Premiumhersteller BMW (Im Bild der X6 M Alpine) liegt ganz ungewohnt auf Platz 14. Die Bayern setzten 2016 2,368 Millionen Autos ab. Das entspricht laut EY einem Plus gegenüber 2015 von 5 Prozent. - Bild: BMW

  • Platz 13 geht an Daimler (hier der Mercedes SLS AMG Coupe Black Series) mit 2,368 Millionen verkaufter Autos im Jahr 2016. Für die Schwaben ein sattes Plus von 10 Prozent gegenüber 2015, so EY. - Bild: Daimler

    Platz 13 geht an Daimler (hier der Mercedes SLS AMG Coupe Black Series) mit 2,368 Millionen verkaufter Autos im Jahr 2016. Für die Schwaben ein sattes Plus von 10 Prozent gegenüber 2015, so EY. - Bild: Daimler

  • Suzuki (im Bild der Swift) setzt 2016 genauso viele Fahrzeuge ab wie im Jahr zuvor, nämlich 2,863 Millionen und landet damit laut EY auf Platz 12. - Bild: Suzuki

    Suzuki (im Bild der Swift) setzt 2016 genauso viele Fahrzeuge ab wie im Jahr zuvor, nämlich 2,863 Millionen und landet damit laut EY auf Platz 12. - Bild: Suzuki

  • Kia (im Bild der Ceed Sportwagon GT) verkaufte 2016 3,011 Millionen Autos, so EY. Das bedeutet für die Koreaner Platz 11 und ein Plus von 3 Prozent. - Bild: Kia

    Kia (im Bild der Ceed Sportwagon GT) verkaufte 2016 3,011 Millionen Autos, so EY. Das bedeutet für die Koreaner Platz 11 und ein Plus von 3 Prozent. - Bild: Kia

  • Platz 10 geht an PSA (im Bild der Peugeot 3008). Die Franzosen setzten laut EY 2016 3,146 Millionen Autos ab - ein Plus von 6 Prozent zu 2015. - Bild: PSA

    Platz 10 geht an PSA (im Bild der Peugeot 3008). Die Franzosen setzten laut EY 2016 3,146 Millionen Autos ab - ein Plus von 6 Prozent zu 2015. - Bild: PSA

  • Renault (hier der Capture) liegt mit 3,138 Millionen abgesetzter Autos im Jahr 2016 laut EY auf Platz 9. Für die Franzosen ein Plus von beeindruckenden 13 Prozent. - Bild: Renault

    Renault (hier der Capture) liegt mit 3,138 Millionen abgesetzter Autos im Jahr 2016 laut EY auf Platz 9. Für die Franzosen ein Plus von beeindruckenden 13 Prozent. - Bild: Renault

  • Der Italo-Amerikanische Autobauer FiatChrysler (Bild: der Fiat F124 Spider) landet mit 4,72 Millionen abgesetzter Fahrzeuge im Jahr 2016 auf Platz 8. Damit setzte das Unternehmen laut EY genauso viele Autos ab wie 2015. - Bild: Fiat

    Der Italo-Amerikanische Autobauer FiatChrysler (Bild: der Fiat F124 Spider) landet mit 4,72 Millionen abgesetzter Fahrzeuge im Jahr 2016 auf Platz 8. Damit setzte das Unternehmen laut EY genauso viele Autos ab wie 2015. - Bild: Fiat

  • Hyundai (hier der Grand Santa Fe) landet laut EY mit 4,914 Millionen verkaufter Autos 2016 auf Platz 7. Die Koreaner steigerten sich damit gegenüber 2015 um 1 Prozent. - Bild: Hyundai

    Hyundai (hier der Grand Santa Fe) landet laut EY mit 4,914 Millionen verkaufter Autos 2016 auf Platz 7. Die Koreaner steigerten sich damit gegenüber 2015 um 1 Prozent. - Bild: Hyundai

  • Honda (Bild: der CR-V) landet laut EY mit 4,972 abgesetzten Autos auf Platz 6. Die Japaner legten im Jahr 2016 damit um 8 Prozent gegenüber 2015 zu. - Bild: Honda

    Honda (Bild: der CR-V) landet laut EY mit 4,972 abgesetzten Autos auf Platz 6. Die Japaner legten im Jahr 2016 damit um 8 Prozent gegenüber 2015 zu. - Bild: Honda

  • Nissan landet laut EY auf Platz 5 (im Bild das Conceptcar Navara Enguard). Das Unternehmen setzte 2016 5,56 Millionen Fahrzeuge ab. Ein Plus von 3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. - Bild Nissan

    Nissan landet laut EY auf Platz 5 (im Bild das Conceptcar Navara Enguard). Das Unternehmen setzte 2016 5,56 Millionen Fahrzeuge ab. Ein Plus von 3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. - Bild Nissan

  • Der US-Riese Ford (Bild: Ford GT) auf Platz 4 verkaufte 2016 mit 6,651 Millionen Fahrzeugen laut EY ebenso viele Autos wie 2015. - Bild: Ford

    Der US-Riese Ford (Bild: Ford GT) auf Platz 4 verkaufte 2016 mit 6,651 Millionen Fahrzeugen laut EY ebenso viele Autos wie 2015. - Bild: Ford

  • Die Nummer 3 der absatzstärksten Autobauer (im Bild der Chevrolet Camaro ZL1) war 2016 laut EY General Motors. Die Amerikaner setzten 10,008 Millionen Autos ab - eine Wiederholung von 2015. - Bild: GM

    Die Nummer 3 der absatzstärksten Autobauer (im Bild der Chevrolet Camaro ZL1) war 2016 laut EY General Motors. Die Amerikaner setzten 10,008 Millionen Autos ab - eine Wiederholung von 2015. - Bild: GM

  • Toyota (im Bild der CH-R) muss sich geschlagen geben: Mit einer gegenüber dem Vorjahr unveränderten Absatzmenge von 10,175 Millionen Fahrzeugen landet der japanische Riese laut EY "nur" auf Platz 2. - Bild: Toyota

    Toyota (im Bild der CH-R) muss sich geschlagen geben: Mit einer gegenüber dem Vorjahr unveränderten Absatzmenge von 10,175 Millionen Fahrzeugen landet der japanische Riese laut EY "nur" auf Platz 2. - Bild: Toyota

  • Abgasskandal hin, DIeselgate her: Volkswagen (hier der Golf VII GTI) zeigte den Mitbewerbern mit 10,206 Millionen abgesetzter Fahrzeuge laut EY 2016 die Rücklichter. Das Wolfsburger Konglomerat mit Audi, Skoda, Seat und diversen anderen Herstellern legte dabei gegenüber 2015 um 4 Prozent zu. - Bild: VW

    Abgasskandal hin, DIeselgate her: Volkswagen (hier der Golf VII GTI) zeigte den Mitbewerbern mit 10,206 Millionen abgesetzter Fahrzeuge laut EY 2016 die Rücklichter. Das Wolfsburger Konglomerat mit Audi, Skoda, Seat und diversen anderen Herstellern legte dabei gegenüber 2015 um 4 Prozent zu. - Bild: VW