Volkswagen,Diesel

VW darf die Fahrer von Drei-Liter-Dieseln in den USA entschädigen. - Bild: Pixabay

Die Zahlungen haben ein Volumen von rund 1,2 Milliarden Dollar und betreffen rund 82.500 Fahrzeuge mit den entsprechenden Aggregaten.

Damit liegen die zivilrechtlichen Zahlungen von Volkswagen in den USA im Zusammenhang mit der Dieselaffäre mittlerweile bei rund 17,4 Milliarden Dollar, so Staatsanwalt Joshua Van vom Justizministerium.

VW hatte im Herbst 2015 zugegeben, bei insgesamt elf Millionen Dieselfahrzeugen weltweit die Abgaswerte manipuliert zu haben. Im März bekannte sich der Wolfsburger Konzern vor dem Bundesgericht in Detroit der Verschwörung zum Zweck des Betruges der USA und des Überweisungsbetruges sowie der Verletzung von Umweltgesetzen, der Behinderung der Justiz und des Importverstößen für schuldig.

Mittlerweile hat der DAX-Konzern weltweit 4,7 Millionen vom Abgasskandal betroffene Dieselfahrzeuge umgerüstet. Damit sind knapp die Hälfte der rund 11 Millionen betroffenen Dieselautos umgebaut. Bis Herbst soll dies auch für die restlichen Fahrzeuge abgeschlossen sein.