Vaio Sony

Vaio-Chef Yoshimi Ota sagte, es sei noch niemand auf sein Unternehmen zugekommen, um über einen möglichen Zusammenschluss zu sprechen. - Bild: Sony

"Wenn eine Transaktion sinnvoll wäre, würden wir darüber nachdenken", sagte Vaio-Chef Yoshimi Ota. Bei Vaio handelt es sich um die ehemalige PC-Sparte von Sony, die der Elektronikkonzern ausgegliedert hat. Ota sagte, es sei noch niemand auf sein Unternehmen zugekommen, um über einen möglichen Zusammenschluss zu sprechen.

Die japanischen Computerhersteller spielen weltweit keine große Rolle mehr. Toshiba und Fujitsu könnten sich von problembeladenen Geschäftsbereichen trennen, wenn sie das PC-Geschäft in ein neues Unternehmen mit Vaio einbringen würden. Allerdings wäre dann immer noch unsicher, dass der neue PC-Hersteller groß genug ist, um weltweit wieder auf die Erfolgsspur zu kommen.

Laut Analysten wäre zur Kostenreduzierung ein Stellenabbau erforderlich. So etwas ist in Japan jedoch nur schwer möglich. Atsushi Osanai, ein ehemaliger Sony-Mitarbeiter und nun Lehrer an der Waseda Business School, sagte, Toshiba, Fujitsu und Vaio könnten nur eine schwache Koalition formen, die in einigen Jahren kollabieren würde. "Sie sollten lieber nach einem PC-Hersteller aus Taiwan Ausschau halten." Die Taiwaner seien weltweit im Vertrieb gut aufgestellt und könnten von der Technologie aus Japan profitieren, meinte er.