Varta wächst.

Varta wächst. - Bild: Varta

Varta investiert derzeit massiv in seine Fertigungskapazitäten. Im ersten Halbjahr konnte der Hersteller seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um knapp 12 Prozent auf 134 Millionen Euro steigern. Getragen wurde das Wachstum vor allem vom brummenden Geschäft mit Energie- und Batteriespeichern. Aber auch die deutlich größere Mikrobatterie-Sparte trug zum Erlösplus bei. Varta hatte das Standbein zuletzt mit einer weiteren Tochtergesellschaft ausgebaut und profitiert in dem Bereich aktuell vor allem von der hohen Nachfrage nach wiederaufladbaren Lithium-Ionen-Batterien.

Das unter anderem um Kosten für den Börsengang bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) verbesserte sich um ein Drittel auf rund 26 Millionen Euro. Dabei arbeitete Varta dank einer verbesserten Produktivität und sinkender Kosten profitabler als noch ein Jahr zuvor. Die bereinigte Marge stieg um 3 Prozentpunkte auf 19,2 Prozent. Unter dem Strich kletterte das Konzernergebnis um 28 Prozent auf 14,3 Millionen Euro.

Die zuvor durch Verkäufe kräftig verschlankte Varta war im Oktober 2017 nach langjähriger Pause zurück an die Börse gekehrt. Im Vergleich zum damaligen Ausgabepreis von 17,50 Euro hat das Papier inzwischen mehr als 40 Prozent hinzugewonnen. Zum Wochenstart kostete eine Varta-Aktie 25 Euro, das war der höchste Kurs bisher.