(Bild: Fotolia - Oliver J. Graf).

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FRANKFURT (Dow Jones/ks)–Dabei stiegen das Inlands- und das Auslandsgeschäft um 16% bzw. 26%. In dem von kurzfristigen Schwankungen weniger beeinflussten Dreimonatsvergleich Februar bis April 2011 ergibt sich insgesamt ein Plus von 26% (Vormonat: 32%) im Vorjahresvergleich, bei den Inlandsaufträgen ein Plus von 24% (35%) und bei den Auslandsaufträgen ein Plus von 27% (31%).

Allerdings warnte VDMA-Chefvolkswirt Ralph Wiechers davor, diese Zahlen überzubewerten. “Die hohen Zuwachsraten verschleiern eine sich vor allem im Auslandsgeschäft anbahnende Seitwärtsbewegung auf hohem Niveau. Die vielfältigen geopolitischen und wirtschaftlichen Belastungen zeigen offenbar Wirkung. Ob dauerhaft oder – wie schon einmal im zurückliegenden Herbst – nur temporär wird sich in den nächsten Monaten erweisen”, sagte er.

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Sorgen bereiten den Maschinenbauern laut Wiechers vor allem Engpässe bei der Zulieferung von Teilen und Materialien. Jedes vierte Unternehmen berichte deswegen mittlerweile über konkrete Probleme in der Produktion. “Hinzu kommen natürlich auch Materialpreissteigerungen. Wir sind in vielen Bereichen bereits wieder über den Spitzenniveaus vor der Krise”, erklärte Wiechers. Das belaste zwar, schaffe aber auch Chancen für den Maschinenbau als Produzent von energie- und materialeffizienten Lösungen.