Batterien, VDMA

Laut dem VDMA blicken die Batteriemaschinenbauer blicken positiv in die Zukunft. - Bild: Pixabay

Die wachsende Nachfrage aus der Automobilindustrie nach Batterien für die Elektromobilität und stationären Energiespeichern für die Energiewende stellen laut einer Mitteilung des VDMA die Hauptgründe für die überaus positive Entwicklung der deutschen Hersteller von Maschinen, Anlagen und Komponenten im Bereich der Batterieproduktion dar. Aktuelle Marktbeobachtungen lassen erwarten, dass sich insbesondere der Bedarf an Lithium-Ionen-Batterien in den kommenden zehn Jahren verzehnfachen könnte.

„Wir beobachten, dass auf breiter Front etwas in Bewegung geraten ist: die elektrische Antriebs- und Speicher-Technik ist dabei, sich – über Hybrid- bis hin zu voll-elektrischen Konzepten - zum neuen Standard zu entwickeln. Die deutschen Automobilhersteller profitieren hier besonders von der Nähe und engen Zusammenarbeit mit den deutschen Technologie-Lieferanten und tragen über ihre internationalen Produktionsstandorte zur weltweiten Nachfrage für unsere Produkte und Kompetenzen bei.“, sagt Dr. Joachim Döhner, Sprecher des Lenkungskreises VDMA Batterieproduktion und Division Head Technology Solutions bei Kuka Industries.

Auftragsbücher sind voll

Mit 5,6 Produktionsmonaten hat sich die Auftragsreichweite für die Batterie-Produktionsmittel gegenüber der Herbstumfrage 2016 um mehr als einen Produktionsmonat erhöht und sich damit an die Auftragsreichweite im gesamten deutschen Maschinenbau (5,9 Produktionsmonate, Stand: Februar 2017) angenähert. 95 Prozent der Unternehmen melden im aktuellen Jahr eine bessere Auftragssituation im Vergleich zum Vorjahr.

Um Aufträge abarbeiten zu können geben 70 Prozent der Firmen an, dass aktuell Überstunden geleistet werden. Künftig soll sich die Arbeitsintensität entspannen. Mehr als 70 Prozent planen, zusätzliches Personal für den Bereich Batterieproduktion einzustellen, um die künftige Arbeitszeit auf ein normales Niveau zu bringen. Kurzarbeit ist aktuell und in absehbarer Zeit kein Thema.

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Umsatz in Deutschland nimmt zu

Die durchschnittliche Exportquote im deutschen Batteriemaschinenbau liegt in der Regel höher als 80 Prozent. Der Umsatzanteil in Deutschland hat jedoch im Vergleich zur letzten Umfrage um 5 Prozentpunkte zugenommen, somit werden rund 23 Prozent der Maschinen- und Anlagen im Inland verkauft. Größter Abnehmer im Ausland ist nach wie vor mit rund 40 Prozent Asien, gefolgt von Europa mit rund 19 Prozent und Nordamerika mit rund 15 Prozent.

VDMA Batterieproduktion