Vormontage, Kuka

Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau hat mit einem rückläufigen Ordereingang zu kämpfen. - Bild: VDMA/Kuka

Das teilte der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) mit. Demnach sank die Auslandsnachfrage sogar um 15 Prozent. Nur die Bestellungen aus dem Inland legten um 1 Prozent zu.

"Das Minus geht teilweise auf einen Basiseffekt zurück: Im Oktober des Vorjahres hatte es sowohl bei den Euro-Partnerländern als auch bei den Nicht-Euro-Ländern Großanlagengeschäfte gegeben", erläuterte VDMA-Chefvolkswirt Ralph Wiechers.

Im Dreimonatszeitraum August bis Oktober sieht das Bild etwas freundlicher aus, der Auftragseingang lag hier um 3 Prozent unter dem Vorjahreswert. Die Bestellungen aus dem Ausland wiesen ein Minus von 6 Prozent auf, die Inlandsorders lagen dagegen um 4 Prozent über dem Vorjahreswert.

Produktion im Maschinenbau hat zugelegt

Die Produktion im Maschinenbau in Deutschland hat in den ersten neun Monaten dieses Jahres um 0,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zugelegt. "Das entspricht unseren Erwartungen einer in diesem Jahr stagnierenden Gesamtproduktion im Maschinenbau", resümierte Wiechers.

Mit etwas über 1 Million Beschäftigten ist der Maschinen- und Anlagenbau der größte industrielle Arbeitgeber in Deutschland. Die Maschinenbaubranche umfasst neben zahlreichen Mittelständlern auch börsennotierte Unternehmen wie Thyssenkrupp, Kuka oder MAN. Der VDMA repräsentiert rund 3.100 vorrangig mittelständische Firmen.