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Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau - hier eine Gasturbine von Siemens - hat im August wieder mehr Aufträge an Land ziehen könne, meldet der VDMA. - Bild: Siemens

Die Inlandsbestellungen stiegen um 8 Prozent, die Bestellungen aus dem Ausland verfehlten mit einem Minus von 1 Prozent das Vorjahresergebnis nur knapp.

Ein Anstieg der Bestellungen aus den Nicht-Euro-Ländern (plus 1 Prozent) konnte einen Auftragsrückgang aus der Eurozone (minus 7 Prozent) nicht ganz kompensieren. Dennoch kommt VDMA-Chefvolkswirt Ralph Wiechers zu dem Schluss: "Mit dem August konnte das schlechte Juli-Ergebnis mit einem Rückgang der Bestellungen um 19 Prozent etwas relativiert werden. In den ersten acht Monaten dieses Jahres verbuchten die Maschinenbauer damit genauso viele Aufträge wie im Vorjahr."

Im Dreimonatsvergleich (Juni bis August 2016) ergibt sich ein Rückgang der Bestellungen um 5 Prozent zum Vorjahreszeitraum. Für das Inland steht ein Minus von 11 Prozent in den Büchern, der Auftragseingang aus dem Ausland sank um 1 Prozent.

Mit etwas über 1 Million Beschäftigten ist der Maschinen- und Anlagenbau der größte industrielle Arbeitgeber in Deutschland. Die Maschinenbaubranche umfasst neben zahlreichen Mittelständlern auch börsennotierte Unternehmen wie Thyssenkrupp, Kuka oder MAN. Der VDMA repräsentiert rund 3.100 vorrangig mittelständische Firmen.