"Wir begrüßen die Entscheidung der Staatsanwaltschaft und sind zuversichtlich, dass sich auch der

"Wir begrüßen die Entscheidung der Staatsanwaltschaft und sind zuversichtlich, dass sich auch der Vorwurf der Marktmanipulation gegen die ehemaligen Vorstandsmitglieder in der anstehenden Hauptverhandlung als unbegründet erweisen wird", sagte der Aufsichtsratsvorsitzende Wolfgang Porsche. - Bild: Porsche/Hecht

Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat das Ermittlungsverfahren gegen die im Jahr 2008 amtierenden Aufsichtsräte der Porsche SE im Zusammenhang mit der gescheiterten VW-Übernahme eingestellt, teilte die Porsche SE am Freitag mit.

Eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Stuttgart bestätigte die Einstellung des Ermittlungsverfahrens auf Anfrage von Dow Jones Newswires, wollte sich zur Begründung jedoch nicht weiter äußern.

Die Staatsanwaltschaft bestätige mit diesem Schritt die Auffassung der Verteidiger der betroffenen zwölf Aufsichtsratsmitglieder sowie der Porsche SE. Die Staatsanwaltschaft hatte gegen die damaligen Mitglieder des Kontrollgremiums wegen des Vorwurfs der gemeinschaftlichen Beihilfe zur informationsgestützten Marktmanipulation durch Unterlassen im Zuge der verpatzten VW-Übernahme ermittelt. Der Vorwurf habe sich als “unbegründet” erwiesen, hieß es in der Mitteilung des Unternehmens weiter.

“Wir begrüßen die Entscheidung der Staatsanwaltschaft und sind zuversichtlich, dass sich auch der Vorwurf der Marktmanipulation gegen die ehemaligen Vorstandsmitglieder in der anstehenden Hauptverhandlung als unbegründet erweisen wird”, sagte der Aufsichtsratsvorsitzende Wolfgang Porsche. Ab Ende Oktober müssen sich die Ex-Porsche-Vorstände Wendelin Wiedeking und Holger Härter wegen des Vorwurfs der Marktmanipulation vor dem Landgericht Stuttgart verantworten.

Dow Jones Newswires/Andrea Hecht