(Bild: Blohm + Voss).

(Bild: Blohm + Voss).

FRANKFURT (Dow Jones/ks)–Auch die Zusammenarbeit im militärischen Überwasserschiffbau der Blohm + Voss Naval ist geplatzt. Ursprünglich sollte im Rahmen einer strategischen Neuausrichtung des Konzerns das zivile Geschäft sowohl von HDW als auch von Blohm + Voss an das Unternehmen aus dem Emirat übergehen und gleichzeitig eine Zusammenarbeit militärischen Bereich vereinbart werden.

Laut ThyssenKrupp gehen beide Seiten nach zwei Jahre andauernden Verhandlungen davon aus, dass sich die kommerziellen Anreize für die Transaktion dermaßen abgeschwächt haben, dass “nunmehr anfänglich erwartete Geschäftschancen so nicht mehr tragfähig erscheinen.” ThyssenKrupp muss sich nun nach einem anderen Käufer für die zivile Abteilung von Blohm + Voss umsehen.

Wie der Industriekonzern weiter mitteilte, ist der von der Türkischen Republik an ThyssenKrupp Marine Systems erteilte Auftrag über sechs U-Boote im Wert von rund 2 Mrd EUR mit einer Anzahlung in Kraft getreten.