Das üppige Gehalt für den Gesamtbetriebsratsvorsitzenden von Siemens, Lothar Adler, hat für

Das üppige Gehalt für den Gesamtbetriebsratsvorsitzenden von Siemens, Lothar Adler, hat für weitere Unruhe bei dem Konzern gesorgt, inzwischen scheint sich die Lage etwas zu entspannen (Bild: Siemens).

(Dow Jones/ks). Damit ende auch Adlers Mandat als Mitglied des Aufsichtsrats. Adler wollte seinen Arbeitsvertrag ursprünglich über seinen 65. Geburtstag und damit über die bei Siemens geltende Altersgrenze hinaus verlängern.

Er war wegen seiner üppigen Entlohnung ins Medieninteresse gerückt. Der Technologiekonzern prüft diese intern und hat in dem Zusammenhang im Oktober seinen Personalchef für Deutschland, Walter Huber, freigestellt.

Huber soll laut einem Medienbericht vor fünf Jahren das Vergütungsmodell für den Arbeitnehmervertreter in Höhe von angeblich rund 300.000 Euro weitgehend ausgearbeitet haben. Er soll dabei nicht nur für die absolute Höhe des zugesicherten Salärs verantwortlich gewesen sein, sondern auch für einen angeblich sechsstelligen Gehaltssprung, den Adler bei seinem Aufstieg zum Gesamtbetriebsratschef gemacht haben soll.