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Das WIndenergieunternehmen Vestas hat seine Prognose erhöht. - Bild: Vestas

Die EBIT-Marge vor Sonderposten soll laut Vestas nun mindestens 12,5 Prozent betragen, bisher lag die Latte bei mindestens 11,0 Prozent. Die Prognose zum freien Cashflow wurde um 200 Millionen auf mindestens 800 Millionen Euro angehoben. Darin sei der Zukauf Availon Holding GmbH enthalten, hieß es.

Im zweiten Quartal kletterte der Umsatz der Vestas Wind Systems dank guter Geschäfte in Deutschland und den USA um 46 Prozent auf 2,56 Milliarden Euro. Das EBIT vor Sonderposten legte um 254 Millionen auf 399 Millionen Euro zu. Die Marge lag damit laut Vestas bei 15,6 Prozent nach 8,3 Prozent im Vorjahr. Unter dem Strich stand mit 278 Millionen Euro ein mehr als doppelt so hoher Gewinn.

Analysten hatten Vestas in den drei Monaten einen Nettogewinn von nur 138 Millionen Euro zugetraut. Den Umsatz hatten sie bei lediglich 2,2 Milliarden Euro gesehen.

Im Berichtsquartal gingen Aufträge für Windturbinen im Volumen von 1.790 Megawatt ein, im Vorjahr war mit 3.018 Megawatt ein ungewöhnlich hoher Ordereingang verzeichnet worden. Der Auftragswert wurde per Ende Juni auf 8,2 Milliarden Euro beziffert, 7 Prozent weniger als im Vorjahr. Produziert und ausgeliefert wurden im zweiten Quartal Turbinen mit 2.902 Megawatt, eine Zunahme auf Jahressicht von 46 Prozent.

Vestas kündigte am Donnerstag zudem den Rückkauf eigener Aktien für bis zu 2,98 Milliarden dänische Kronen, etwa 400 Millionen Euro, an. Das Programm soll ab sofort bis Ende des Jahres umgesetzt werden.