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Internet of Things: Auf der Technologiemesse CeBIT in Hannover schloss die Vodafone-Gruppe eine Kooperationsvereinbarung mit dem Softwarekonzern SAP und der Aufzugsparte des Essener Industriekonzerns Thyssenkrupp. - Bild: Vodafone

Auf der Technologiemesse CeBIT in Hannover schloss die Vodafone-Gruppe eine Kooperationsvereinbarung mit dem Softwarekonzern SAP und der Aufzugsparte des Essener Industriekonzerns Thyssenkrupp.

Bislang trat SAP im Bereich Internet der Dinge als Partner der Deutschen Telekom in Erscheinung. Es geht um die Erfassung, Weiterleitung und Analyse von Unmengen von Daten, die beispielsweise Störungen an Anlagen im Vorfeld verhindern sollen. Während SAP seine Echtzeitdatenbank Hana zur Analyse einbringt, müssen die Daten auch transportiert werden. Hier konnte der britische Konzern jetzt bei Thyssenkrupp zum Zuge kommen.

Vodafone schaltet in Europa, Asien sowie Nord- und Südamerika hunderttausende sogenannte machine-to-maschine-Verbindungen, damit Daten aus Aufzügen übertragen werden können. So werden Informationen über den aktuellen technischen Zustand der Aufzüge an eine Cloud gesendet und ausgewertet. Servicetechniker erhalten so in Echtzeit einen Überblick über erforderliche Reparaturen und können die Aufzugsanlagen warten, bevor sie ausfallen. Thyssenkrupp geht davon aus, dass sich so die Ausfallzeiten von Aufzügen, die derzeit aufgrund von Wartung 190 Millionen Stunden jährlich außer Betrieb sind, um die Hälfte reduzieren lassen. Cloud-Partner in diesem Fall ist indes nicht SAP sondern Microsoft.

Die Vernetzung von Maschinen, auch unter den Schlagworten Internet der Dinge oder Industrie 4.0 bekannt, bietet den Telekommunikationsunternehmen bei der Übertragung von Daten Umsatzpotenziale.