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Vodafone ist in Deutschland im Schlussquartal des Geschäftsjahres 2015/16 im Mobilfunk nach vielen Quartalen mit Umsatzrückgängen wieder gewachsen. - Bild: Vodafone

Vodafone ist in Deutschland im Schlussquartal des Geschäftsjahres 2015/16 im Mobilfunk nach vielen Quartalen mit Umsatzrückgängen wieder gewachsen. Der Umsatz mit mobilen Diensten, also ohne den Verkauf von Endgeräten, stieg im März-Quartal um 0,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr und erreichte 1,51 Milliarden Euro. Drei Monate zuvor, im dritten Geschäftsquartal, hatte der Serviceumsatz im Mobilfunk noch um 1,7 Prozent nachgegeben.

Somit hat Vodafone in ihrem umsatzstärksten Markt Deutschland wieder besser abgeschnitten als der Wettbewerb. Die Deutsche Telekom hatte inklusive des 1 Prozentpunkt großen Effektes ihrer Magenta-Eins-Angebote einen Rückgang von 1,7 Prozent beim Umsatz mit mobilen Diensten zwischen Januar und März berichtet. Bei Telefonica Deutschland lag die Kennzahl im selben Zeitraum um 1,3 Prozent unter Vorjahr.

Wichtigster Grund dafür sei das 3,7-prozentige Wachstum der Vertragskundenbasis um rund 594.000 Kunden im Gesamtjahr gewesen, so Vodafone. Getrieben wurde das Kundenwachstum durch das Weihnachtsgeschäft und das weiter verbesserte Produktportfolio rund um die Red Tarife. Aber auch der Prepaid-Bereich habe sich vor allem im zweiten Halbjahr stabilisiert, so das in Düsseldorf ansässige Unternehmen.

Im gesamten Geschäftsjahr, also zwischen April 2015 und März 2016, lag der Umsatz mit mobilen Diensten mit 6,06 Milliarden Euro allerdings noch 1,6 Prozent unter dem Wert des Vorjahres.

Der Gesamtumsatz von Vodafone Deutschland erreichte im vierten Quartal 2,61 Milliarden Euro und im Geschäftsjahr 10,63 Milliarden. Das entspricht einem Rückgang von 0,8 Prozent im Schlussquartal, beziehungsweise 0,5 Prozent im Geschäftsjahr, jeweils verglichen mit dem Vorjahreszeitraum. Das EBITDA im zurückliegenden Geschäftsjahr legte um 2,1 Prozent auf 3,46 Milliarden Euro zu, was einer Marge von 32,6 Prozent - 0,8 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr - entspricht. Hier spiegeln sich Synergien aus dem Zukauf von Kabel Deutschland sowie Kostensenkungen wider.

Vodafone zählte in Deutschland per Ende März 30,33 Millionen Mobilfunkkunden, davon 16,59 Millionen Vertragskunden.

Erfolge meldete Vodafone aber nicht nur im Mobilfunkbereich. Das Festnetz-Geschäft ist im gesamten Geschäftsjahr um 1,5 Prozent gewachsen. Grund dafür waren den Angaben zufolge das 7,6-prozentige Umsatzwachstum im Kabel-Bereich, aber auch die Stabilisierung im angestammten Geschäft mit schnellen Internet-Zugängen.