Vodafone CEO Hannes Ametsreiter mit einem Multi-Sensor für das Maschinen-Netz. Dieser bringt Gegenstände und Maschinen in das Internet der Dinge. Vodafone

Vodafone CEO Hannes Ametsreiter mit einem Multi-Sensor für das Maschinen-Netz. Dieser bringt Gegenstände und Maschinen in das Internet der Dinge. - Bild: Vodafone

Darüber sollen künftig Unternehmen aus verschiedenen Industrie-Branchen theoretisch bis zu vier Milliarden Dinge und Geräte miteinander verbinden können. Zu den ersten Kunden gehören die Deutsche Bahn sowie der japanische Elektronik-Hersteller Panasonic.

Vodafones "Maschinennetz" nutzt dabei das sogenannte Narrowband (Schmalband), über das auf sehr niedrigen Frequenzen gefunkt werden kann. Dadurch bleibt der Stromverbrauch gering, und die Signale dringen auch durch dicke Wände etwa in Garagen oder Kellern.

Zu den Einsatz-Szenarien gehört etwa ein optimierter Diebstahlschutz mit Hilfe der intelligenten Vernetzung von Baumaschinen auf einer Baustelle oder auch ein effizientes Flottenmanagement eines Fuhrpark-Betreibers. Für kleine und mittelständische Firmen kündigte Vodafone zudem mit dem "IoT Tracker" eine Plattform an, über die die verbundenen "Dinge" auf einer einheitlichen Oberfläche übersichtlich gemanagt werden können. 

Auch die Telekom baut ihr Narrowband für die industrielle Nutzung aus, konzentrierte sich dabei bislang aber vor allem auf große Ballungsgebiete. Die Bahn nutzt das Internet der Dinge von Vodafone etwa für das Management von Arbeitsräumen an seinen verschiedenen Standorten, Panasonic will darüber seine Smart-Home-Anwendungen über das Netz energieeffizient verbinden. 

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