Voestalpine

Unter dem Strich stieg der Gewinn von Voestalpine im ersten Quartal um mehr als das Doppelte. - Bild: Voestalpine

Von April bis Juni stieg der Umsatz um 17,3 Prozent auf 3,3 Milliarden Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) schoss um 54 Prozent auf 334 Millionen Euro in die Höhe. Die EBITDA-Marge verbesserte sich von 12 Prozent auf 15,8 Prozent.

Das Betriebsergebnis (EBIT) konnte die Voestalpine AG mit einer Steigerung von 168 Millionen auf 329 Millionen Euro annähernd verdoppelt. Der Nachsteuergewinn stieg auf 218 Millionen Euro und damit um mehr als das Doppelte.

"Die Umsatz- und Ergebnisentwicklung des Voestalpine-Konzerns im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres stellt für uns die Rückkehr zum Ertragsniveau vor Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise im Jahr 2008 dar", resümierte Vorstandsvorsitzender Wolfgang Eder. "Die anhaltend starke Nachfrage aus den wichtigsten Kundenbranchen, insbesondere dem Mobilitätssektor, sowie der breite konjunkturelle Aufwärtstrend vor allem in Europa haben trotz geopolitisch herausfordernder Zeiten wesentlich zu diesem Rekordergebnis beigetragen."

Operativer Treiber dieses Wachstums sei vor allem die auf Hochqualitätsstähle spezialisierte Steel Division gewesen, die nicht nur von einer wesentlich verbesserten Preissituation, sondern auch von einem überdurchschnittlich hohen Auftragseingang profitiert habe. Im laufenden Geschäftsjahr 2017/18 erwartet Voestalpine unverändert eine "deutlich positive" Entwicklung von Umsatz und Ergebnis. Seriöse Prognosen zur Entwicklung in der zweiten Jahreshälfte seien jedoch nicht vor dem Ende des laufenden zweiten Quartals möglich.