Voestalpine Headquarter

Voestalpine ist, wie viele andere Stahlkonzerne auch, von den US-Strafzöllen betroffen. Das österreichische Unternehmen wehrt sich mit Befreiungsanträgen. - Bild: Voestalpine

Das erklärte Voestalpine-Chef Wolfgang Eder in Düsseldorf. In etwa 60 Fällen habe das Unternehmen dabei bereits einen Erfolg verbuchen können, so dass sich der "Riesen-Aufwand" gelohnt habe, meinte Eder.

Argumentiert habe das Unternehmen in der Regel damit, dass die jeweiligen Produkte aus US-eigener Produktion nicht erhältlich seien. In anderen Fällen werde etwa eine Übernahme der Kosten durch den Abnehmer angestrebt. Trump hatte Ende Mai Strafzölle auf Stahl und Aluminium gegen die Europäische Union und andere Staaten verhängt.

Eder kündigte einen weiteren Ausbau im Bereich der Bahninfrastruktur an. Dazu werde das Unternehmen seine Aktivitäten in einem neuen Bereich "Railway Systems" mit rund 7.000 Beschäftigten und etwa 1,4 Milliarden Euro Umsatz bündeln."Wir gehen nicht davon aus, dass der Automobilbereich weiter kontinuierlich wächst", sagte Eder.

In Deutschland beschäftigt Voestalpine rund 8.600 Mitarbeiter und erwirtschaftet mit rund 3,6 Milliarden Euro knapp ein Drittel seines Gesamtumsatzes.

Das sind die 10 größten deutschen Rüstungsunternehmen

Politiker wie Putin, Trump & Co lassen mit ihren Drohgebärden das Bedürfnis der Staaten nach Selbstschutz weltweit ansteigen. Auch der Rüstungsindustrie in Deutschland beschert das volle Auftragsbücher. Diese zehn Unternehmen zählen zu den größten deutschen Waffenschmieden. Klicken Sie sich durch!