Kuka Roboter

Der Familienkonzern Voith will seine Anteile an dem Roboterhersteller Kuka einem Magazinbericht zufolge dem chinesischen Hausgerätehersteller Midea andienen. - Bild: Kuka

Voiths Eigner hätten auf einer Gesellschafterversammlung am 15. Juni einen Beschluss zur Veräußerung der 25,1 Prozent im Rahmen des chinesischen Übernahmeangebots gefasst, schreibt das Manager Magazin unter Berufung auf Unternehmenskreise. Von Voith war unmittelbar keine Stellungnahme zu erhalten.

Midea hatte vor einer Woche ein offzielles Übernahmeangebot für Kuka vorgelegt, das den MDAX-Konzern mit rund 4,6 Milliarden Euro bewertet. Midea bietet 115 Euro je Kuka-Aktie, das ist ein Aufschlag von 36 Prozent gegenüber dem Schlusskurs vom 17. Mai kurz vor Bekanntwerden der Übernahmepläne. Bis zum 15. Juli können die Aktionäre ihre Anteile andienen.

Nach Ansicht der Voith-Gesellschafter ergebe eine Rolle als Juniorpartner neben einem dominierenden Großaktionär Midea weder strategisch noch finanziell Sinn, schreibt das Magazin.

Midea hielt vor Abgabe des Angebots bereits 13,5 Prozent an Kuka. Ein weiterer Großaktionär mit einem Anteil von 10 Prozent ist die Holdinggesellschaft Swoctem des Milliardärs Friedhelm Loh.

Von Kuka war unmittelbar keine Stellungnahme zum Bericht im Manager Magazin zu bekommen.